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Inspecvision Sichtfeld-Scanner für die Analyse von kleineren Bauteilen

| Autor/ Redakteur: Michael Reimold / M.A. Frauke Finus

Ein Sichtfeld-Scanner ermöglicht innerhalb von Sekunden Teile zu analysieren. Setup, Inspektion und Reporting kann mit einem einzigen Klick in weniger als fünf Sekunden für ein 2D-Teil und in 30 Sekunden für ein 3D-Teil erfolgen.

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Accuity kann automatisiert und schnell optische 2D- und 3D-Messungen durchführen.
Accuity kann automatisiert und schnell optische 2D- und 3D-Messungen durchführen.
(Bild: Insepcvision)

Mit dem Accuity bietet Inspecvision eine anspruchsvolle Lösung für kleinere Bauteile in einem kompakten automatisierten optischen Messsystem. Der Sichtfeld-Scanner ist mit einem Scanbereich von 119 mm x 90 mm und mit 60 mm Scantiefe ausgestattet. Dabei liefert er eine zertifizierte Genauigkeit von 6 μm mit einer 3D-Einzelpunktwiederholbarkeit von 1,8 μm. Die 3D-Scanzeit beträgt 10 Sekunden. Accuity bietet eine 1-Klick Vermessung.

3D-Scan-Daten direkt mit CAD-Modell vergleichen

Es gibt bereits eine Reihe von Sichtfeld-Scannern auf dem Markt, welche telezentrische Linsen verwenden und diese sind eine nützliche Alternative zu einem bewegten telezentrischen Kamerasystem, wenn diese zum Vermessen von kleinen 3D-Teile für 2D Scans genutzt werden. Das Accuity-System unterscheidet sich von anderen Systemen in zwei wichtigen Punkten:

  • Der Oberflächen-3D-Scan: Das Accuity-System kann einen 3D-Scan der Oberseite des Objekts mit einem Streifenlichtprojektor aufnehmen, so dass sowohl die 2D-Form des Teils als auch die Höhen, Winkel und Querschnitte der Bauteiloberfläche überprüft werden können. Die 3D-Scan-Daten können direkt mit einem CAD-Modell verglichen werden.
  • Genaue 2D-Messungen in verschiedenen Höhen: Das Accuity System bietet eine Realitätsprojektion von Messfehlern an, indem ein Farbprojektor Abweichungen oder fehlende Merkmale auf das Bauteil projiziert. Die Vorbereitungszeit zur Vermessung beträgt durch den automatischen PMI-Import von Prüfmerkmalen und Toleranzen aus dem CAD weniger als eine Sekunde.

Bildergalerie

Dr. Jan Antonis, Managing Director und Gründer von Inspecvision Ltd., berichtet dazu: „Es ist eine oft ignorierte Tatsache, dass auch doppelte telezentrische Objektive nicht 100% telezentrisch sind. Kein Objektiv kann zu 100% telezentrisch sein! Dies bedeutet, dass die aufgenommenen Bilder immer noch einen Perspektivischen Verzug aufweisen, welches ein großes Problem für optische Messsysteme mit einer reinen 2D-Anwendung darstellt. Die besten telezentrischen Linsen haben einen Projektionswinkel von 0,05 °, oftmals aber einen Winkel bis 0,1 °. Dieser Wert mag durchaus gering klingen, er kann jedoch schnell die von begleitenden Systemen angebotene Genauigkeit von unter 10 μm beeinflussen. Eine Änderung von Z von etwa 60 mm über ein 100-mm-Sichtfeld wird die Größe eines Objekts um über 50 μm mit einer doppelten telezentrischen Linse von 0,05 ° ändern. Inspecvision hat eine einzigartige und patentierte Technologie entwickelt, um diesen Effekt zu kompensieren. Dies sorgt für genauere Messungen über das gesamte Messvolumen, und nun auch in Z-Richtung.“

Inspecvision auf der Blechexpo 2017: Halle 3, Stand 3317

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Special.

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