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Heraeus Smart Standards bei Platinblechen für Laborgeräte und Schutzrohre eingeführt

| Autor / Redakteur: Guido Matthes / M.A. Frauke Finus

Auf der diesjährigen Achema in Frankfurt am Main hat Heraeus seine Smart Standards für Platinbleche vorgestellt. Gerade bei Platin ist ein sorgfältiger Umgang mit der Ressource sinnvoll, das bezieht sich auf den gesamten Edelmetallkreislauf: Von der Produktion (hier Smart Standards) bis zum Recycling. Einheitliche Standards und Abmessungen verringern den Edelmetallüberschuss.

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Auf der Messe Achema in Frankfurt stellte Heraeus dieses Jahr zum ersten Mal seine Smart Standards für Laborgeräte aus Platinblech vor.
Auf der Messe Achema in Frankfurt stellte Heraeus dieses Jahr zum ersten Mal seine Smart Standards für Laborgeräte aus Platinblech vor.
(Bild: Heraeus)

Im Bereich Laborgeräte und Schutzrohre führte das Technologieunternehmen Heraeus aus Hanau diese Jahr für seine Laborgeräte so genannte Smart Standards ein. Heutzutage ist der Umgang mit Ressourcen dem Anwender wichtig, da lag es auf der Hand, Standards einzuführen. Sie beruhen unter anderen auf wiederkehrenden Wandstärken, die zielgerichtete Bestellungen ermöglichen, was wiederum weniger Platinverbrauch zur Folge hat.

Alles aus einer Hand

Stefan Lang, Head of Sales Europe and Middle East Africa (EMEA) bei Heraeus Performance Products, erklärt die Hintergründe: „Wir sind oft vor Ort beim Anwender und können uns in die Herausforderungen sehr gut hinein denken. Dadurch, dass wir schon seit längerem die Labor Platinprodukte nach festgelegten Standards und Normen klassifizieren, bieten wir dem Anwender zusätzlich Sicherheit bei der Nachbestellung.“ Zudem profitieren Anwender vom Full-Service-Recycling – ganz gleich ob sie vorab Produkte bei Heraeus erworben haben oder nicht. „Die zurück gegebenen Edelmetallbleche und Produkte bereiten wir entsprechend auf und führen bei Bedarf ein kostenfreies Gewichtskonto. Unser komplettes und abgestimmtes Materialmanagement sorgt für wettbewerbsfähige Konditionen“, erläutert Stefan Lang die Vorteile der Smart Standards. Somit kann der Anwender unter anderem mit festen Preisen kalkulieren, da An- und Verkaufsdifferenzen entfallen. Das Edelmetallsicherungssystem hat Heraeus nun mit seinen Smart Standards im Bereich Bleche für Platinlaborgeräte verfeinert.

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Werkstoff -Know-how für Platin

Weiterhin greift Heraeus eine Idee, die im B2C-Bereich gang und gebe ist, nun auch für das B2B-Geschäft auf: Den so genannten One-Stop-Shop. Die Idee ist laut Heraeus smart: „Alles rund ums Platin und Flux bei Heraeus“. Damit stellt das Technologieunternehmen aus Hanau nicht nur abgestimmte Platinprodukte zur Verfügung, sondern in diesem Zusammenhang auch wieder seinen Edelmetallkreislauf in den Mittelpunkt. Denn Platin Laborgeräte verkaufen ist eine Sache, aber die anwenderspezifische Beratung und fachgerechte Wiederverwendung des Edelmetalls eine andere.

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