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Presshärten

Spezielles Ofenmodul erlaubt partielle Wärmebehandlung von Presshärteteilen

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Pressenhersteller AP&T hat mit der Temperbox ein Ofenmodul entwickelt, das eine präzise, kontrollierte Wärmebehandlung von Bauteilen zum Presshärten erlaubt.

Das patentierte Ofenmodul Temperbox von AP&T für das partielle Härten ist für alle Arten von Wärmebehandlungsanlagen erhältlich.
Das patentierte Ofenmodul Temperbox von AP&T für das partielle Härten ist für alle Arten von Wärmebehandlungsanlagen erhältlich.
( Bild: AP&T )

Darin werden die Bauteile nach der Erwärmung auf 930 °C in einem konventionellen Austenisierungsofen teilweise vor Strahlung geschützt und abegekühlt. Der Rest des Bauteils wird heiß gehalten. Die Platine wird anschließend umgeformt und abgeschreckt.

Partielles Presshärten ermöglicht genau angepasste Bauteile

Das Ergebnis ist ein Bauteil mit maßgeschneiderten Eigenschaften, angepasst an die gewünschten Anforderungen, wie AP&T mitteilt. Das gibt Konstrukteuren und Fertigungsingenieuren mehr Gestaltungsfreiraum, ohne teure lokale Verstärkungen oder zykluszeitintensive Prozesse, wie dem Tailored Tempering im Presshärtewerkzeug, berücksichtigen zu müssen. Das neue Verfahren bietet im Vergleich zum heutigen Presshärten produktionstechnische Vorteile wie die einfache Integration in Presshärteanlagen. Die Temperbox ermöglicht kurze Zykluszeiten auf demselben Niveau, wie es die Industrie heute bei der Herstellung von pressgehärteten Bauteilen mit über den Querschnitt monolithischen Eigenschaften gewohnt ist.

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Auch die Nachbearbeitung ist einfacher, da bestimmte Bereiche des Bauteils, wie Flansche, weich gehalten werden können, sodass sie mit herkömmlichen Verfahren gestanzt oder beschnitten werden können - was zum Beispiel viel kostengünstiger ist als das Laserschneiden.

Die Temperbox kann in den neuen und bestehenden Multi-Layer-Furnaces von AP&T installiert werden und ist auch für Presshärtelinien mit anderen Wärmebehandlungsanlagen erhältlich. Grundsätzlich kann sie mit jeder Presshärteanlage auf dem Markt eingesetzt werden kann, unabhängig von der Marke.

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