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Schleifmaschinen Studer erwartet Stagnation nach erfolgreichem Jahr

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Fritz Studer AG. „2012 ist für uns besser gelaufen als erwartet”, betonte Fred Gaegauf, Vorsitzender der Geschäftsleitung, auf der Pressekonferenz beim jährlichen Studer Motion Meeting. Das Jahr 2013 dürfte allerdings nicht so gut werden.

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„Wir konnten 2012 beim Umsatz um 20 % zulegen”, betonte Fred Gaegauf, Vorsitzender der Studer-Geschäftsleitung.
„Wir konnten 2012 beim Umsatz um 20 % zulegen”, betonte Fred Gaegauf, Vorsitzender der Studer-Geschäftsleitung.
(Bild: Kroh)

„Trotz dem starken Schweizer Franken konnten wir im Vergleich zu 2011 beim Auftragseingang um 15 % und beim Umsatz um 20 %. zulegen.” Für das laufende Jahr habe man die Erwartungen gegenüber der Langfristplanung etwas nach unten angepasst – insbesondere wegen den zurückhaltenden Prognosewerten aus der europäischen Automobilindustrie.

Studer rechnet mit Belebung im zweiten Halbjahr 2013

„Bis zur Jahresmitte rechnen wir mit einer Seitwärtsbewegung”, konkretisierte Peter Weber, in der Geschäftsführung verantwortlich für den Vertrieb. „In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir dann eine Belebung und planen mit einem Auftragseingang auf dem Niveau von 2012.” Besonders erfreulich sei die Entwicklung auf dem US-amerikanischen Markt. Dort habe Studer 2012 einen neuen Auftragseingangsrekord erzielt. „Auch 2013 gehen wir davon aus, dass in den USA, getrieben durch die Automobil- und Flugzeugindustrie, die Bereitschaft in neue Maschinen und Technologien zu investieren, weiter anhalten wird.”

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In Asien, mit dem sonst zweistellig wachsenden Markt China, hat auch der Schleifmaschinenhersteller in den ersten sechs Monaten 2012 eine deutliche Abkühlung gespürt. Allerdings ist Weber zuversichtlich, dass die Wiederbelebung in der zweiten Jahreshälfte auch 2013 anhält. In Europa müsse man weiterhin hart um jeden Auftrag kämpfen.

Neues Studer-Präzisionsspindelbohrwerk 30 % genauer als alle Konkurrenten

Die Basis für zukünftiges Wachstum sind laut Gerd König, als Geschäftsführer zuständig für die Produktion, Investitionen zum Ausbau der Studer-Kernkompetenzen. Im Zentrum steht dabei die Feinstbearbeitung und so hat gerade erst am 29. Januar ein Präzisionsspindelbohrwerk von Dixi den Betrieb aufgenommen. „Es ist 30 % genauer als alles andere, was es derzeit auf dem Markt gibt”, so König. In diesem Jahr plant Studer rund 5 Mio. Schweizer Franken in den Standort zu investieren.

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