Software kann durch Simulation Blechumformprozesse zeit- und kostensparend optimieren – das teure Trial and Error beim Umformwerkzeug-Tryout entfällt dabei. Bild: Schuler (Archiv: Vogel Business Media)
Umformsimulation

Tryout mit System statt Trial and Error

Die Einarbeitung eines Umformwerkzeugs im Tryout ist ein kosten- und zeitintensiver Abschnitt auf dem Weg zum funktionierenden Werkzeug. Korrekturen und Anpassungen sind unvermeidlich. Jede gesparte Korrekturschleife bringt deshalb umgehend zeitliche und finanzielle Vorteile. Gelingt es, die Effektivität im Tryout zu erhöhen, steigt automatisch die Wettbewerbsfähigkeit.

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Anbieter zum Thema

Die DAV 206 verfügt über eine automatische Schnittspaltverstellung sowie Maßbänder mit insgesamt fünf Ablesefunktionen. (Bild: Indumasch)
Indumasch

Kombi-Maschine zum Ausklinken, Stanzen, Pressen und Abkanten

Indumasch beitet mit der winkelverstellbaren Ausklinkmaschine DAV 206 ein Multitalent im Bereich der Blechbearbeitung für die Einzelteil- und Kleinserienfertigung. Die Anlage mit Kombi-Funktion besteht aus zwei unterschiedlichen Maschinenstationen, anhand derer die Blechteile zunächst ausgeklinkt und anschließend gestanzt, gepresst, abgekantet oder mit einer Sonderfunktion bearbeitet werden können.

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Bildergalerien

Helmar Aßfalg, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Allgaier blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind mit der neuen Tryout-Presse im Werkzeugbau und für die neuen Stahlwerkstoffe bestens aufgestellt.“ Bild: Kuhn (Archiv: Vogel Business Media)
Umformwerkzeugbau

Allgaier investiert in Tryout-Presse für hoch- und ultrahochfesten Stahl

Mit neuen hoch- und höchstfesten Stahlwerkstoffen verändern sich auch die Umformprozesse. Während die einen auf Warmumformung schwören, wollen andere dies auch mit Kaltumformung erreichen. Gleiches gilt für die Simulation von Umformprozessen. Einer der großen Automobilzulieferer, die Allgaier Automotive GmbH, setzt auf Kaltumformung und Tryout statt Simulation und hat dafür in eine Presse investiert.

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BMW-Technologieleiter Dr. Robert Engelhorn, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, Landrätin Tanja Schweiger und Werkleiter Dr. Andreas Wendt (von links) drückten den Startknopf für die beiden neuen Anlagen im Presswerk Regensburg. (Bild: BMW)
BMW/Schuler

Meilensteine eines neuen Presswerkes

Das Presswerk von BMW in Regensburg wurde schrittweise ausgebaut und mit neuer Anlagentechnik ausgerüstet. Ziel ist es, künftig weitgehend alle am Standort benötigten Pressteile unmittelbar vor Ort herzustellen um so eine effiziente, wirtschaftliche Produktion und Logistik zu realisieren. Mittlerweile verfügt das Werk über vier Großpressen, zwei Coilanlagen und eine Try-Out-Anlage.

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Ein Flansch aus Aluminium hält fest an einer Aluminiumwand – er wurde nicht geschweißt oder geklebt, sondern mit einem speziellen Ätzverfahren verbunden, das ein Kieler Forscherteam entwickelt hat. (CAU/Siekmann)
Ätzen statt Schweißen:

Neue Verbindungstechnik für Aluminium

Kieler Forscher haben ein Ätzverfahren entwickelt, mit dem sie Aluminium und Aluminiumlegierungen nach eigenen Angaben sowohl miteinander als auch mit Kunststoffen stabil verbinden können. Da sehr hohe Temperaturen Bauteile verändern können, soll die Technik eine Alternative zu herkömmlichen Schweiß- und Klebeverfahren darstellen.

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Bild 1: Für jedes Teil wird das effizienteste Spannverfahren gewählt. Bild: AMF (Archiv: Vogel Business Media)
Zerspanung

Auma Riester senkt mit AMF-Technik Rüstzeiten bis zu 90%

Häufig wird nicht entschlossen genug gegen hohe Rüstzeiten vorgegangen. Wer sie akzeptiert, verschenkt leichtfertig Potenzial zur Produktivitätssteigerung, so der Spannmittelspezialist Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) in Fellbach. Anstrengungen und Aufwand einzelner Maßnahmen bringen zwar Erfolge, aber erst durch einen systematischen Angriff über ganze Bereiche lassen sich die unproduktiven Nebenzeiten nachhaltig in die Knie zwingen.

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