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Strack Norma

Tankplatten für Gasdruckfedern

| Redakteur: Frauke Finus

Strack hat Tankplatten entwickelt, die helfen, Gasdruckfedern im Werkzeugbau das Leben zu verlängern.

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Tankplattensysteme von Strack gibt es in verschiedenen Zylindergrößen, die einen Kraftbereich von 50 bis 20.000 daN abdecken und mittels eines einstellbaren Systemdrucks von 40 bis 150 bar variabel gestaltet werden können.
Tankplattensysteme von Strack gibt es in verschiedenen Zylindergrößen, die einen Kraftbereich von 50 bis 20.000 daN abdecken und mittels eines einstellbaren Systemdrucks von 40 bis 150 bar variabel gestaltet werden können.
( Bild: Strack )

Gasdruckfedern sind inzwischen im Werkzeugbau nicht mehr wegzudenken, da sie große Federkräfte über einen langen Federweg zur Verfügung stellen. Was sich hier als Vorteil darstellt ist jedoch auch einer ihrer größten Nachteile. Da aufgrund der äußerst kompakten Bauform die Kompressionsrate sehr hoch ausfällt, ist die Lebenserwartung bei längeren Hubwegen oder hohen Taktzahlen äußerst gering. Gerade bei der immer mehr eingesetzten Servopressentechnik kommen diese autarken Gasdruckfedern sehr schnell an ihre Leistungsgrenzen, wie Normalienspezialist Strack Norma mitteilt.

Ein weiterer Nachteil der Gasdruckfedern sei die unterschiedliche Laufleistung. So werden die zur Verfügung gestellten Kräfte der Gasdruckfedern mehr oder weniger schnell different. Hierdurch bewegen sich die Werkzeugplatten nicht mehr parallel zueinander und haben so nicht maßhaltige Teile oder eventuelle Werkzeugschäden zur Folg, heißt es weiter. Die optionale Verschlauchung der Gasruckfedern untereinander eliminiert zwar das Problem, der Anwender erhält jedoch im Gegenzug eine massive Erhöhung von abzudichtenden Schnittstellen. Durch pulsierende Schläuche sind diese einer permanenten Bewegung ausgesetzt und können zu Problemen führen, wie Strack mitteilt.

Volumenbohrungen stellt Expansionsvolumen bereit

Um gegen all diese Nachteile vorzugehen, hat Strack nun Tankplatten entwickelt. Hierbei werden die Tankplattengasdruckfedern direkt in die Werkzeug- oder Maschinenplatte eingeschraubt, wie der Hersteller bekannt gibt. Sie seien innerhalb der Tankplatte durch Bohrungen miteinander verbunden und weisen somit keine zusätzlichen Schnittstellen auf. Die Integration in eine Werkzeug- oder Maschinenplatte sei zudem äußert platzsparend.

Innerhalb dieser Platte wird mittels Volumenbohrungen ein Expansionsvolumen bereitgestellt, welches einen flachen Druckanstieg zur Folge hat. Die stressarme Umgebung sorgt dafür, dass die Tankplattenfedern ihre Arbeit über einen extrem langen Zeitraum absolvieren können. Die Dicht- und Führungselemente der Tankplattenfedern sind aus modernsten Materialien hergestellt, um den Anforderungen über diesen langen Zeitraum gerecht zu werden, heißt es. Weiterhin bestehe die Möglichkeit, die Tankplattenfedern jederzeit nachzuschmieren, um ideale Gleitoberflächen für die Dichtungen zu erhalten.

Es gibt die Tankplattensysteme mit verschiedenen Zylindergrößen, die einen Kraftbereich von 50 bis 20.000 daN abdecken und mittels eines einstellbaren Systemdrucks von 40 bis 150 bar variabel gestaltet werden können. Hubwege von 6 bis 150 mm als Standard sowie kundenspezifische Wunschhübe als Sonderanfertigung, in Verbindung mit drei verschiedenen Auf- beziehungsweise Einbauvarianten sind möglich.

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