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Amada Umweltfreundliche Laserschneidmaschine reduziert auch Platzbedarf und Wartungsaufwand

| Redakteur: Monika Zwettler

Als Weltneuheit präsentiert Amada auf der Messe Euroblech 2010 die Laserschneidmaschinen der Baureihe FOL-F NT. Das Herzstück der Anlagen, der Resonator, erzeugt ein Laserlicht, dessen Wellenlänge im Vergleich zum konventionellen Gaslaser nur etwa ein Zehntel beträgt, heißt es.

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Laserschneiden der Zukunft: Die Anlagen mit Faserlaser sind wahre Allrounder – und dabei energieeffizient, platzsparend und produktiv. Bild: Amada
Laserschneiden der Zukunft: Die Anlagen mit Faserlaser sind wahre Allrounder – und dabei energieeffizient, platzsparend und produktiv. Bild: Amada
( Archiv: Vogel Business Media )

Diese technische Besonderheit macht es möglich, das Laserlicht in einen Lichtleiter einzukoppeln und es über mehrere Meter ohne Leistungsverlust zu transportieren. Damit ist die Anordnung des Resonators im Bereich der Anlage weitgehend freigestellt.

Faserlaser erfordert weniger Wartung

Je nach Fertigungsumgebung können so Einsparungen beim Flächenbedarf erzielt werden. Zudem entfällt bei der Fasertechnik ein Teil der sonst erforderlichen anlageninternen Optiken, was den Wartungsaufwand laut Hersteller erheblich reduziert.

Als Ergänzung zur konventionellen Lasertechnik des Unternehmens versetzt der Faserlaser Blechbearbeiter in die Lage, ihr Angebotsspektrum zu erweitern: Kupfer, Messing und Titan lassen sich ebenso schneiden wie andere Materialien, deren Verarbeitung bislang schwierig oder nicht möglich war, heißt es.

Laserschneidmaschine setzt neue Maßstäbe bei der Schnittgeschwindigkeit

Auch in Sachen Verarbeitungsgeschwindigkeit stoße die Baureihe in interessante Dimensionen vor – möglich seien beispielsweise Schnittgeschwindigkeiten von 60 m/min bei Edelstahl der Stärke 1 mm. Dies wird durch die Konfiguration des Resonators aus mehreren Lasermodulen erreicht. Ein Faserlaser aus dem oberen Leistungssegment entfaltet beispielsweise bis zu 4 kW Output.

Ein energieeffizienter Betrieb und eine vernünftige Ökobilanz gehören heute zu den Anforderungen an die Lasermaschinen. Auch für die Entwicklung des Faserlasers spielten diese Faktoren eine zentrale Rolle: Er arbeitet ohne Warmlaufphase und seine Energieaufnahme ist im Stand-by-Betrieb deutlich reduziert, so der Hersteller.

Laserschneidmaschine punktet mit Energieeffizienz

Aufgrund der guten Energiebilanz werden nicht nur Betriebskosten gesenkt, sondern auch Ressourcen geschont. Zusätzlich trägt der Faserlaser durch den Verzicht auf CO2 als Betriebsmittel zu einer geringeren Emission des klimaschädlichen Gases bei.

Amada auf der Euroblech 2010: Halle 12, Stand D08 und F08

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