BFT auf der Euroblech 2016 Wasserstrahlschneiden mit dynamischer Sparsamkeit

Redakteur: Peter Königsreuther

Bei der neuesten Generation der revolutionären Servotron-Technologie macht ein „Kniff“ den entscheidenden Unterschied: Die Hochdruckwassermenge wurde von 4,3 l/min auf 4,6 l/min erhöht. Was das bedeutet verrät der Hersteller BFT auf der Euroblech 2016 in Halle 12 am Stand H124.

Firmen zum Thema

Highlights auf der Euroblech von BFT: Die Servotron-Anlagen 40.37 (links) und die ganz neue 40.45+ leisten 37 kW respektive 45 kW und arbeiten unter Druckschwankungen von nur +/- 1 % bei Volllast. Das erhöhe die Lebensdauer bei Hochdruckkomponenten und verbessert die Schnittqualität.
Highlights auf der Euroblech von BFT: Die Servotron-Anlagen 40.37 (links) und die ganz neue 40.45+ leisten 37 kW respektive 45 kW und arbeiten unter Druckschwankungen von nur +/- 1 % bei Volllast. Das erhöhe die Lebensdauer bei Hochdruckkomponenten und verbessert die Schnittqualität.
(Bild: BFT)

Die neue Servotron 40.45+ erzeugt Schnittgeschwindigkeiten auf dem Niveau einer 6000-bar-Pumpe, bei erheblich niedrigeren Energie- und Verschleißteilkosten, beschreibt BFT. Schneiden mit 6000 bar sei in der Wasserstrahlschneid-Technik zwar längst zur Königsklasse avanciert. Aber mehr noch: 6000 bar ist zum entscheidenden Qualitätsmerkmal geworden, obwohl das Schneiden mit so hohen Drücken betriebswirtschaftlich oft nicht sinnvoll und auch nicht der einzige Weg zu mehr Leistung ist, wie BFT anmerkt.

Verschleißkosten drastisch reduziert

Ein Umstand, der dem österreichischen Spezialisten für Hochdruckpumpen, der BFT GmbH, jetzt zu einer ganz speziellen Innovation inspirierte: Der Servotron 40.45+. Bei dieser neuesten Generation der revolutionären Servotron-Technologie macht ein Kniff den entscheidenden Unterschied: Die Hochdruckwassermenge wurde von 4,3 l/min auf 4,6 l/min erhöht. Abgesehen von höherer Präzision und Arbeitskomfort, werde dadurch bei gleicher Antriebs- eine höhere Schneidleistung erzielt. Bei Einsatz von Schneiddüsen mit 0,4 mm Durchmesser könnten so mit einer 6000-bar-Pumpe vergleichbare Schnittgeschwindigkeiten erzielt werden. Das Beste daran: Die Verschleißkosten seien mit rund 3 Euro pro Stunde nur ein Viertel so hoch, wie bei klassischen Pumpen mit 6000 bar Druckniveau.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

(ID:44346111)