Erfolglose Investorensuche Aus für den Geschäftsbetrieb des Werkzeugbauers WFT!

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Der insolvente Werkzeugbauer WFT wird nur noch bis Ende September aktiv sein, dann endet der Geschäftsbetrieb. Keiner der 360 potenziellen Investoren langte zu ...

Ohne Erfolg blieb die Suche nach einem möglichken Investor für den insolventen Werkzeugbauer WFT. Heute musste die Insolvenzverwaltung verkünden, dass der Geschäftsbetrieb in wenigen Wochen eingestellt wird.(Bild:  WFT)
Ohne Erfolg blieb die Suche nach einem möglichken Investor für den insolventen Werkzeugbauer WFT. Heute musste die Insolvenzverwaltung verkünden, dass der Geschäftsbetrieb in wenigen Wochen eingestellt wird.
(Bild: WFT)

Der nach der Insolvenz bisher komplett fortgeführte Geschäftsbetrieb des Werkzeugbauers WFT Werkzeug- und Frästechnik GmbH (WFT) in Delligsen in Niedersachsen) muss eingestellt werden. Darüber muss heute die Insolvenzverwaltung leider mitteilen. Der Insolvenzverwalter hatte den Geschäftsbetrieb auch nach Eröffnung des Verfahrens am 1. August 2026 und somit einen Monat lang ohne laufende Insolvenzgeldzahlungen weitergeführt. Die bestehenden Großaufträge und einige kleinere Neuaufträge reichten aber nicht aus, um den Betrieb längerfristig zu stabilisieren. Bis zum 30. September wird das Unternehmen, das zuletzt 51 Mitarbeiter beschäftigte, mit einer reduzierten Mannschaft von 18 Mitarbeitern für die sogenannte Ausproduktion die restlichen Großaufträge abarbeiten. Den übrigen Beschäftigten musste der Insolvenzverwalter Ende August kündigen, heißt es weiter. Bis zuletzt hoffte man, dass einer der Hunderten von angesprochenen möglichen Investoren ins Boot geholt werden kann – aber vergebens! Mit zwei Interessenten wurde immerhin konkret verhandelt, aber leider konnte am Ende keine Einigung erzielt werden, die den Wert des Unternehmens widerspiegeln und den Mitarbeitern eine Perspektive bieten würde.

Nach fast 30 Jahren im Geschäft ist WFT am Ende

Die 1997 gegründete WFT Werkzeug- und Frästechnik GmbH fokussierte sich auf die Herstellung von anspruchsvollen Vorserien- und Serienwerkzeugen. Dort ist man in der Lage, große Werkzeuge mit bis zu 50 Tonnen Gewicht zu fertigen. Zu den Kunden zählten namhafte Unternehmen – vor allem in der Automobilindustrie, sowie aus der Bahn- und Flugzeugindustrie sowie der Medizintechnik. Am 12. Mai 2026 hatte das Amtsgericht in Holzminden die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der WFT angeordnet. Als Grund für den Insolvenzantrag waren Liquiditätsschwierigkeiten angegeben worden, die infolge einer schwachen Auslastung und entsprechend geringen Umsatzerlösen in den Wintermonaten sowie durch verzögerte Zahlungseingänge entstanden sind. Ein erhöhter Vorfinanzierungsbedarf für die Abwicklung neuer Aufträge kam noch hinzu.

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