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Precision Micro

Ätzend ... ist richtig gut!

| Autor/ Redakteur: Markus Rettig / Kathrin Schäfer

Stanzen, Pressen, Laser- oder Wasserstrahlschneiden – wo und warum das fotochemische Ätzen eine echte Alternative zu den traditionellen Metallbearbeitungstechniken ist, wird an drei Produktbeispielen deutlich: einem Mikrofilter, einem Herzschrittmacher und einer Hörgeräte-Flachfeder.

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Bei Metalldrahtgeweben für Mikrofilter müssen Öffnungen unterschiedlicher Form in eine einzige Struktur eingearbeitet werden. Das von dem Ätztechnikspezialisten Precision Micro eingesetzte Fotoätzverfahren realisiert dies bei Metalldrahtgeweben mit einer Größe von beispielsweise 1.500 mal 600 mm.
Bei Metalldrahtgeweben für Mikrofilter müssen Öffnungen unterschiedlicher Form in eine einzige Struktur eingearbeitet werden. Das von dem Ätztechnikspezialisten Precision Micro eingesetzte Fotoätzverfahren realisiert dies bei Metalldrahtgeweben mit einer Größe von beispielsweise 1.500 mal 600 mm.
(Bild: Precision Micro)

Beim fotochemischen Ätzen werden ausgewählte Bereiche mit Fotolack und Ätzmittel chemisch bearbeitet. Die Eigenschaften des Materials werden beibehalten und die Teile bei der Bearbeitung nicht beeinträchtigt. Es entstehen grat- und spannungsfreie Kanten mit klaren Profilen.

Fotochemisch ätzen – mehr Pros als Kontras

Traditionelle Bearbeitungstechniken wie Metallstanzen, Pressen, CNC-Stanzen, Laser- und Wasserstrahlschneiden dagegen ergeben teilweise unsaubere Schnittkanten. Oft wird das bearbeitete Metall verformt, und es bilden sich Grate, hitzebeeinträchtigte Bereiche und weiße Schichten. Mit diesen Verfahren ist es deshalb schwierig, die Details und die Präzision zu erreichen, die für die immer kleineren, komplexeren und exakteren Metallteile von Medizinprodukten erforderlich sind. Da für das Fotoätzen außerdem leicht reproduzierbare und kostengünstige digitale Werkzeuge genutzt werden, stellt es auch im Bezug auf die Rentabilität eine Alternative zu traditionellen Bearbeitungsverfahren dar. Die Werkzeuge für das Fotoätzen können einfach am Bildschirm geändert werden. Dies ist innerhalb von Stunden möglich, statt von Tagen oder Wochen, wie bei traditionellen Verfahren. Somit kann die Vorlaufzeit für ein neues Medizinprodukt gesenkt werden, ebenso wie der Kostenaufwand beispielsweise für die Werkzeugeinstellungen.

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