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Bedeutung von Stahl und Aluminium im Leichtbau steigt deutlich

| Redakteur: Frauke Finus

Das EFB- Kolloquium Blechverarbeitung am 2. und 3. April in Bad Boll war wieder der Technologie-Jahrestreff für alle betroffenen Branchen, um in einer Veranstaltung den Jahresüberblick über die Trends und Neuerungen zu bekommen.

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Mit der wirtschaftlichen Verarbeitung hochfester Werkstoffe für den Leicht- und Funktionsbau beschäftigte sich unter anderem das EFB-Kolloquium Blechverarbeitung am 2. und 3. April in Bad Boll.
Mit der wirtschaftlichen Verarbeitung hochfester Werkstoffe für den Leicht- und Funktionsbau beschäftigte sich unter anderem das EFB-Kolloquium Blechverarbeitung am 2. und 3. April in Bad Boll.
( Bild: EFB )

Die Veranstaltung des EFB behandelte neben dem Leitthema „Wirtschaftliche Verarbeitung hochfester Werkstoffe für Leicht- und Funktionsbau“ auch die Sektionen „Neue Verarbeitungsprozesse“, „Fertigung von hybriden Bauteilen“, „Verarbeitung Hochfester Bauteile“ und „Funktionalität metallischer und hybrider Strukturen“.

Vertreter der Stahl- und Aluminium-Hersteller, Thyssenkrupp, Salzgitter, Novelis, Hydro Aluminium Rolled Products, brachen eine Lanze für die metallischen Werkstoffe, die in ihren hoch- und höchstfesten Qualitäten beste Einsatzmöglichkeiten im Leichtbau bieten. Vor allem pressgehärtete Stähle und die hochfesten 7000er Aluminium-Werkstoffe sind hier auf dem Vormarsch.

Die Pressenhersteller Schuler und Andritz Kaiser, die das Kolloquium sponserten, berichteten über die Umsetzung der Digitalisierung und den Einsatz von Additive Manufacturing für Maschinen- und Werkzeugteile. Anwender aus der verarbeitenden Industrie stellten ihre neuesten Innovationen und Technologien zur Herstellung funktionaler Bauteile vor.

Verbindung von hochfesten Metallen mit FVK

Verschiedene neuartige effiziente Erwärmungstechniken für das Presshärten ganzer Bleche oder von abgegrenzten Teilbereichen präsentierten Ebner Ofenbau, AP&T und Läpple Automotive. Die Maschinenbauer der Universitäten Hannover, Cottbus, Stuttgart und Erlangen befassten sich mit der nahen Zukunft der zugehörigen Prozesse. Die Verbindung von hochfesten Metallen mit FVK zu Verbundbauteilen ist für spezielle Bauteile interessant, die die höheren Kosten rechtfertigen. Das Thema Recycling wird insbesondere bei den hybriden Bauteilen mit FVK jedoch noch weitgehend ausgeklammert und muss in Zukunft stärker behandelt werden.

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