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Verbindungstechnik

Bei dynamischer Belastung sind Nietmuttern die erste Wahl

| Autor/ Redakteur: Richard Humpert / Rüdiger Kroh

Dynamische Untersuchungen von Schraubverbindungen mit Niet- und Schweißmuttern zeigen eine klare Überlegenheit der mechanisch gefügten Befestigungselemente. Bei Scherzugbelastung ist die mögliche Anzahl von Lastwechseln bei der Nietmutter um Zehnerpotenzen höher als bei der Schweißmutter.

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Mechanisch gefügte Befestigungselemente wie Muttern und Bolzen werden in der Automobilindustrie vor allem bei Karosserieteilen erfolgreich eingesetzt. Bild: Profil Verbindungstechnik
Mechanisch gefügte Befestigungselemente wie Muttern und Bolzen werden in der Automobilindustrie vor allem bei Karosserieteilen erfolgreich eingesetzt. Bild: Profil Verbindungstechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Mechanisch gefügte Befestigungselemente sind seit über 30 Jahren vor allem in der Automobilindustrie erfolgreich im Einsatz. Verfügbar sind heute eine große Anzahl Muttern und Bolzen für die unterschiedlichsten Anwendungszwecke. Sie können in die Bleche gestanzt, genietet oder eingepresst werden. Obwohl diese Elemente im Vergleich zu schweißtechnisch angebrachten Befestigungselementen gravierende Vorzüge aufweisen, gibt es teilweise immer noch – oft aus Unkenntnis – Vorbehalte gegen ihre Verwendung.

Ein für den Anwender wichtiger Faktor ist unter anderem die Festigkeit, mit der das Element im Blech gefügt ist. In Zusammenarbeit mit einem süddeutschen Automobilhersteller hat die Profil Verbindungstechnik GmbH & Co. KG Untersuchungen vorgenommen, um die mechanischen Festigkeitseigenschaften von Niet- und Schweißmuttern unter praxisbezogenen Testkriterien miteinander zu vergleichen.

Nietmutter soll im Antriebsstrang zum Einsatz kommen

Untersucht wurde dabei das dynamische Scherzugverhalten von Schraubverbindungen mit Niet- und Schweißmuttern der Größe M8. Die Untersuchungen fanden auf einer sogenannten Resonanzprüfmaschine vom Typ 100 HFP 5000 statt (Bild 1). Für den Versuch wurde die Probe zwischen einem feststehenden Tisch und einer großen, schwingenden Masse eingespannt.

Während eine Gewindespindel für die notwendige Vorspannung sorgte, wurden die dynamischen Kräfte durch Schwingung der Masse in Eigenfrequenz aufgebracht. Die Anregung erfolgte über Magnetkräfte.

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