Die BLM Group hat die LT12 auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich um eine Rohrlaser, der selbst anspruchsvollsten Anforderungen an die Verarbeitung von Rohren und Profilen gerecht werde.
Die LT12 verfüge über Active-Funktionen, die für die Rohrlaser der BLM Group typisch seien. ein Beispiel hierfür wäre das optische Messsystem Active Scan, das axiale Fehler der zu verarbeitenden Rohre und Profile in Echtzeit korrigiert. So gewährleiste es die Genauigkeit der hergestellten Werkstücke.
(Bild: BLM Group)
„Mit der LT12 haben wir eine Lücke in unserem Rohrlaser-Angebot geschlossen, die bislang zwischen zwei unserer Produkte klaffte: zwischen der LT8.20, die sich durch besondere Flexibilität bei gleichzeitig hoher Leistung auszeichnet, und der LT14 für die Verarbeitung langer und schwerer Profile. Die LT12 verarbeitet Rohre, Profile und Träger, wobei ihr Schwerpunkt auf Vielseitigkeit und Produktivität liegt. Mit der LT12 können unsere Kunden nun bei hoher Leistung leichtere Rohre verarbeiten, bei Bedarf aber auch größere Rohre. Exakt dafür wurde die Maschine entwickelt“, positioniert Produktmanager Gianbattista Mazzoleni die LT12 im Markt.
Einsatzbereiche
Ein interessanter Einsatzbereich des Rohrlasers sei die Herstellung von Maschinen für die Landwirtschaft. Dieser Markt sei sehr agil und dynamisch. Doch die Technik des Rohrlaserschneidens habe in ihm nach wie vor nicht ihr volles Potenzial entfaltet, wie es in anderen Märkten bereits der Fall sei. „Wir sehen hier für die LT12 ein enormes Potenzial. Denn in der Produktion von Maschinen für die Landwirtschaft werden viele Quadratrohre, Rechteckrohre und sogar offene Profile wie C-, L- und H-Profile verwendet, deren Durchmesser leicht 300 Millimeter betragen kann. Das entspricht exakt dem Größenbereich, den die LT12 abdeckt.
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Zudem gibt es hier viele Baugruppen, deren Herstellkosten mit dem Einsatz von Rohrlasern deutlich reduziert werden können“, erklärt Mazzoleni.
Darüber hinaus sei die neue Maschine auch für den Leichtmetallbau eine interessante Lösung. Zum Beispiel für die Herstellung von Vordächern oder kleinen Schuppen, bei denen Rohre oder Träger mit Wandstärken von 6 bis 8 Millimeter und typischerweise Längen oberhalb von 6 Meter eingesetzt werden.
Das Maschinenkonzept der LT12 ähnelt dem der LT8.20 mit einer Spindel hinten und einer Lünette zur Unterstützung der Rohre im Schneidbereich. Bei der LT12 passe die Spindel in die Lünette, weshalb die Maschine die Stangenenden schneiden könne. Das würde heißen, bei ihr lassen sich die Restmengen und der Abfall reduzieren. Weder die Lünette noch die Spindel müssen dabei laut Hersteller bewegt werden. Besonders bei großen Rohren bringe das eine enorme Zeitersparnis mit sich. Gleichzeitig werde die LT12 dem Wunsch nach einer größeren Maschine gerecht. Diese ermögliche in der Verarbeitung der Stangen eine hervorragende Geschwindigkeit.
Die LT12 ist laut Hersteller mit einem Kettenlader für Rohre mit Längen von 8,5 Meter bis 12,5 Meter ausgestattet. Ihre vollautomatische Entladung könne für Rohre bis 12,5 Meter Länge konfiguriert werden. Darüber hinaus sei die Maschine mit einem speziellen umgekehrten intelligenten Schablonensystem ausgestattet. Dieses fixiere die Rohre von oben und verringert den Verschleiß der Unterstützungen.
Zudem verfüge die LT12 über Active-Funktionen, die für die Rohrlaser der BLM Group typisch seien. Das gilt laut Hersteller insbesondere für das optische Messsystem Active Scan, das axiale Fehler der zu verarbeitenden Rohre und Profile in Echtzeit korrigiert. So gewährleiste es die Genauigkeit der hergestellten Werkstücke.
Der Fokussierkopf Tube Cutter sei eine weitere Besonderheit der Maschine: Mit seiner großen Brennweite verarbeite er Rohre mit Stangengewichten bis 62 Kilogramm pro Meter, also Rohre mit höheren Stangengewichten als die LT8.20. Der Tube Cutter könne beim Schneiden aus der Vertikalen um bis zu 50 Grad geneigt werden, also um 5 Grad mehr als bei der LT8.20 und der LT14.
Schließlich zeichne sich die Maschine durch ihre Zugänglichkeit und eine im Vergleich zur LT14 vergleichsweise kleine Stellfläche aus. Sie sei mit vier Kameras ausgestattet.Diese ermöglichen den Maschinenbedienern laut Hersteller die Überwachung des angesichts der Faserquelle komplett gekapselten Schneidbereichs und geben ihnen eine vollständige Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich.
Stand: 08.12.2025
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Über das Laserschneiden hinaus weitere Bearbeitungen
Die LT12 sei mit einer Bohr- und Gewindeschneideinheit für Gewinde von M4 bis M12 ausgestattet. Diese verfüge über ein Werkzeug-Magazin mit 16 Positionen, das den Verschleiß der Werkzeuge überwacht. Die LT12 führe auch diesen Arbeitsschritt vollautomatisch aus. Mit der CAD/CAM-Software Ar-Tube lasse er sich schon in der Konstruktion programmieren.