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MRK Bosch Rexroth integriert Kuka-Technologie

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Bosch Rexroth baut das Portfolio seiner Automatischen Produktionsassistenten (Apas) weiter aus: Mit dem Apas assistant integriert das Unternehmen jetzt auch Kuka-Technologie in sein Angebot.

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Kombiniert die Stärken von Mensch und Maschine: Der Apas assistant auf Basis eines Kuka-Roboters unterstützt sicher und hochpräzise bei einer Vielfalt von Arbeitsaufgaben.
Kombiniert die Stärken von Mensch und Maschine: Der Apas assistant auf Basis eines Kuka-Roboters unterstützt sicher und hochpräzise bei einer Vielfalt von Arbeitsaufgaben.
(Bild: Bosch Rexroth)

Die Produkteigenschaften sollen einen einfachen und sicheren Einstieg in die Welt der Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglichen. Ausgestattet mit einer kapazitiven Sensorhaut zur Kollisionsvermeidung, wählbarer Steuerung und der weitverbreiteten SPS-Schnittstelle mxAutomation werde der Sechsachsroboter zum perfekten Bindeglied für die Kombination der Stärken von Mensch und Maschine in der Fabrik der Zukunft.

Mit einer Reichweite von 1100 mm und einer maximalen Traglast von 10 kg unterstützt der Apas assistant bei einer Vielzahl von Arbeitsaufgaben oder übernimmt selbstständig monotone oder ergonomisch ungünstige Tätigkeiten hochpräzise und wirtschaftlich, heißt es. Im Sinne einer zukunftsweisenden MRK steht dabei die Sicherheit an erster Stelle. Möglich wird dies durch ein innovatives Bosch-Sicherheitskonzept. Wie alle Apas-Robotersysteme verfügt auch der Apas assistant über eine speziell entwickelte Sensorhaut, welche die Schlüsseltechnologie für eine sichere Mensch-Roboter-Kollaboration darstellt. Wenn ein Mitarbeiter dem Apas assistant zu nahe kommt, stoppt dieser sofort – noch bevor sich Mensch und Roboter berühren. Erst wenn der Mensch den Nahbereich des Roboters wieder verlassen hat, nimmt der Apas assistant seine Arbeit selbstständig wieder auf. Und zwar an der Stelle, an der er zuvor gestoppt hat. Zusätzlich wechselt der Produktionsassistent beim Betreten des Nahbereichs automatisch auf ein geringeres Tempo. Dieses gestufte Sicherheitskonzept erlaubt es dem Apas assistant, seine Arbeitsgeschwindigkeit situationsbezogen anzupassen.

Der Apas assistant auf Kuka-Basis kann sowohl im kollaborierenden Betrieb oder als Standalone-Variante eingesetzt werden. Dank der bewährten Kuka-Programmierung kann auf bestehendes Know-How zurückgegriffen und Handhabungsaufgaben in kürzester Zeit umgesetzt werden. Zusätzlich punktet der Apas assistant mit der weitverbreiteten SPS-Schnittstelle mxAutomation, die eine unkomplizierte Anbindung an die vorhandene Systemumgebung ermöglicht. Mit der frei wählbaren Steuerung in Form der KRC 4 compact (IP20) bzw. KRC 4 smallsize-2 (IP54) können Anwender, angepasst an die Gegebenheiten ihrer bestehenden Anlage, selbst entscheiden, ob die Steuerung im vorhandenen Schaltschrank oder extern platziert wird.

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