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Schneidforum

Erster deutscher Schneidkongress zeigt die Vielfalt der Schneidverfahren

| Autor: M.A. Frauke Finus

Am 24. und 25. Februar fand der erste deutsche Schneidkongress in Dormtund statt. Hierbei ging es nicht um eine Konkurrenz der Schneidfverfahren, denn jede Trenntechnik hat ihre Vorteile. „Autogen, Laser, Plasma und Wasser ergänzen sich in ihren Möglichkeiten gegenseitig. Es kommt auf den spezifischen Anwendungsfall an“ lautete der allgemeine Tenor.

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Gerhard Hoffmann ist Geschäfsführer der Schneidforum Consulting, die den ersten deutschen Schneidkongress veranstaltet hat. Er fordert „mehr Respekt für das Schneiden“.
Gerhard Hoffmann ist Geschäfsführer der Schneidforum Consulting, die den ersten deutschen Schneidkongress veranstaltet hat. Er fordert „mehr Respekt für das Schneiden“.
(Bild: Finus)

Als Ergänzung zum etablierten Deutschen Brennschneidtag fand der Schneikongress, ausgerichtet von Schneidforum Consulting, erstmalig im Februar in Dortmund statt. Der Schneidprozess steht weit am Anfang der Wertschöpfungskette und erhält möglicherweise nicht immer die ihm gebührende Beachtung. Drum lautete das Motto „Mehr Respekt vor dem Schneiden“.

Neben Fachvorträgen gab es auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Schweißnahtvorbereitung mit dem Laser“. Außerdem konnten die Teilnehmer an verschiedenen Marketing-Workshops teilnehmen. In der begleitenden Ausstellung konnten sich Teilnehmer bei verschiedenen Unternehmen der Branche über deren Lösungen informieren.

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Cutting-Award verliehen

Am zweiten Kongresstag fand am Veranstaltungsende die Verleihung des Cutting-Awards statt. Der Nachwuchsförderpreis soll helfen, Auszubildende mit Spaß in die Schneidtechnik einzuführen. Eine unabhängige Experten-Jury hatte zuvor die eingereichten Schnittmuster in den Einzeldisziplinen Autogen, Plasma, Laser und Wasserstrahl beurteilt und die Sieger ermittelt.

Der Veranstalter und Moderator Gerhard Hoffmann eröffnet die Cutting-Award-Verleihung und erklärt, welches historische Ereignis im Juli 1962 im Goldsaal statt fand - die Gründung der Fußball-Bundesliga. Dies war für den Veranstalter ein guter Grund, hier auch den ersten Cutting-Award zu vergeben.

Dirk Köntje und Dennis Schwendich von der Firma W.Albrecht belegten in der Kategorie Laser Platz 1. Im Autogenschneiden siegten Stefan Bittel und Helmut Schreier von Goldhofer. Bastian Pinhammer und Christian Nußbaum von Thyssenkrupp Rasselstein holten die Trophäe für ihre Leistung im Wasserstrahlschneiden nach Hause. Und der Award fürs Plasa-schneiden ging an Maximilian Hopp und Maik Carls von der Firma Ostseestaal.

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M.A. Frauke Finus

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Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com