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Spanntechnik

Federspanner packen bewegliche Maschinenteile sicherer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Jakob Antriebstechnik stellt seine hydromechanisch betätigten Federspannzylinder für den Maschinen-, Anlagen- und Vorrichtungsbau aus der Baureihe ZSF vor.

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Die Federspannzylinder der ZSF-Baureihe von Jakob Antriebstechnik arbeiten im Wechsel mechanisch und hydraulisch. Sie sollen bewegliche Komponenten an Maschinen und Vorrichtungen sicher arretieren und halten können – auch bei auftretenden Leckagen oder anderen Gründen für einen Öldruckabfall.
Die Federspannzylinder der ZSF-Baureihe von Jakob Antriebstechnik arbeiten im Wechsel mechanisch und hydraulisch. Sie sollen bewegliche Komponenten an Maschinen und Vorrichtungen sicher arretieren und halten können – auch bei auftretenden Leckagen oder anderen Gründen für einen Öldruckabfall.
( Bild: Jakob )

Die neuen Jakob-Federspannsysteme seien überall da nützlich, wo verschiebbare oder bewegliche Maschinenteile zeitweise geklemmt oder arretiert werden müssten. Weitere Anwendungen finden sich laut Jakob im Vorrichtungsbau und für die Werkstück- respektive Werkzeugfixierung.

Spannkraft unabhängig von Öldruck oder Leckagen stabil hoch

Die Federspannsysteme arbeiten in Wechselwirkung mechanisch-hydraulisch, erklären die Experten aus Kleinwallstadt, in der Nähe von Aschaffenburg. Die Spannkraft wird dabei mechanisch durch ein vorgespanntes Tellerfederpaket aufgebaut. Die Hydraulik werde nur für den Lösehub der Elemente benötigt, wodurch der Zuganker beziehungsweise der Druckbolzen gelüftet werde. Dieses System gewährleistet nach Angabe des Herstellers eine hohe Betriebssicherheit, weil die Spannkraft so unabhängig vom Öldruck oder Leckageverlusten stets in voller Höhe erhalten bleibt. Bei der Arbeitsweise wird der Druck- beziehungsweise Zugkolben wechselseitig von dem Tellerfederpaket oder dem Hydraulikdruck beaufschlagt. Dies bedeutet, dass das Federpaket mit steigendem Öldruck komprimiert wird, die Federkraft erhöht sich. Bei Einstelldruck wird die entsprechende Nennklemmkraft als Reaktionskraft des Tellerfederpakets erreicht.

Einstelldruck ist nur bei erster Kraftjustierung nötig

Zum Lösen der Druck- oder Zugkolben ist laut Jakob ein höherer Hydraulikdruck erforderlich, der bis zu einem Maximalwert proportional zum Lösehub ist. Das bedeute, dass der Einstelldruck nur bei der Erstmontage zur exakten Kraftjustierung benötigt werde. Im eigentlichen Betriebszyklus werden die Zylinder entweder drucklos oder mit Lösedruck gefahren, so Jakob. Bei Federspannzylindern wird in die Gewindebohrung des Zugkolbens außerdem ein Spanndorn oder Zuganker eingeschraubt und gesichert (auf Anfrage einstückig, aber auch mit Sondergewinde lieferbar). Für den Betrieb braucht es ein Hydraulikaggregat, das mit einem Manometer, einem Druckbegrenzungsventil, einem Schalt-Magnetventil und einem Druckschaltgerät ausgestattet sein sollte, empfiehlt Jakob.

Flexibel einsetzbares Spannsystem

Die hydromechanischen Federspannsysteme könnten noch mit weiteren Vorteilen punkten. Durch die kurzen Betriebszeiten des Hydraulikaggregats bietet das System unter wirtschaftlichen Aspekten seine Boni, so Jakob. Die Anschaffungskosten seien gering, die Betriebssicherheit werde erhöht, die Anwendung gilt als flexibel und die Bedienung als sehr einfach. MM

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