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In der Folge gab es dann verschiedene technische Vorträge, wie zum Beispiel den von Thomas Frey von der IMO Oberflächentechnik GmbH, der zum Thema „Edelmetalleinsparung durch hochpräzise Verfahrenstechniken und alternative Schichtsysteme“ referierte.
Ein weiterer Vortrag kam von Ekkehard Hüne von der Leicht Stanzautomation GmbH, der das Leicht-Angebot mit Ab- und Aufwicklern sowie Bandschweißmaschinen streifte und damit die „Stückkostenreduzierung in Prozessketten durch Optimierung der Peripherie“ im Fokus hatte.
Interessant waren alle Beiträge. Dennoch soll auf einen besonders hingewiesen werden. Aus den eigenen Reihen referierte Rainer Gebhard über „Aktuelle Entwicklungen im Bereich Werkzeugbau und Fertigungstechnik“, einen Bereich, in dem Härter ebenso höchste Kompetenz beweist wie bei den Stanzteilen selbst. Ausführliche Informationen gab es dabei für die Themen Einpresszonen, HMG-Werkzeugkonzept, technische Sauberkeit und Lasertechnologie.
Härter-Modular-Gestell-Werkzeugkonzept verkürzt Werkzeugeinbauzeit
Viel Einsparpotenzial steckt wohl dabei im HMG-(Härter-Modular-Gestell)Werkzeugkonzept. Um sowohl Zeit als auch Kosten zu sparen, werden die Einsätze für ein Stanzwerkzeug in bereits vorgefertigte Module eingebaut. Dabei müssen nur die Aktivteile hergestellt werden, was die Werkzeugbauzeit wesentlich verkürzt. Durch die Einsatztechnik können die Werkzeugrahmen für zahlreiche Bauteile genutzt werden.
Mit diesem Technologietag hat Härter gezeigt, welche Kompetenz und welches Innovationspotenzial in einem Hochleistungs-Stanzunternehmen steckt. Die rund 100 Teilnehmer wurden neben den Referaten auch mit Stanztechnik und Werkzeugbau zum Anschauen belohnt. Damit sorgte der Veranstalter mit seinen Planern für eine rundum gelungene Veranstaltung.
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