Suchen

Individuelle Schweißautomation sichert Zukunft

| Autor/ Redakteur: Nils Heinen / Peter Königsreuther

Vielen Unternehmen sitzt der Kostendruck durch internationale Konkurrenz und steigende Löhne im Nacken, heißt es. Ein Problem, dem sich auch Schweißanwender stellen müssen. Individualisierte Automationsysteme könnten die Marktchancen wieder steigern.

Firmen zum Thema

Die Automatisierung wird auch in der Schweißproduktion immer wichtiger. EWM liefert dafür deshalb hochwertige Komponenten wie Stromquellen, Roboterdrahtvorschubgeräte und Schweißbrenner, damit das automatisierte Schweißen prozesssicher vonstatten geht.
Die Automatisierung wird auch in der Schweißproduktion immer wichtiger. EWM liefert dafür deshalb hochwertige Komponenten wie Stromquellen, Roboterdrahtvorschubgeräte und Schweißbrenner, damit das automatisierte Schweißen prozesssicher vonstatten geht.
( Bild: EWM )

Dazu gehören kollaborierende Roboter genauso wie schlüsselfertige und kompakte Roboterzellen und Robotersysteme mit teil- oder komplett automatischer Offline-Programmierung. Der Schweißtechnikhersteller EWM schöpft dabei die aktuellen Möglichkeiten von Industrie 4.0 intelligent aus. So lassen sich sowohl Kleinst- als auch Großserien flexibel, prozesssicher und wirtschaftlich schweißen.

Offline-Programmierung schaufelt Produktionszeit frei

Die Automatisierung der Zukunft muss in Zeiten der immer stärkeren Vernetzung aller Produktionsprozesse effektiv sein und dem steigenden Qualitätsbewusstsein Rechnung tragen. Eine der Kernanforderungen in der Schweißfertigung ist die gleichbleibend hohe und reproduzierbare Produktqualität – und das sowohl beim Schweißen von Großserien als auch bei Kleinserien bis hinunter zu Losgröße 1.

EWM setzt als Komplettanbieter von Lichtbogenschweißtechnik in diesem Bereich verstärkt auf Softwaresysteme, die Schweißprogramme für Roboter offline auf Basis der 3D-CAD-Konstruktionsdaten erstellen. Durch das modulare Konzept, lässt sich die Software je nach Bedarf erweitern – von einer teilautomatisierten bis hin zu einer vollautomatischen Schweißroboter-Offline-Programmierung. Das ermöglicht, dass Anwender auch die Produktion von Kleinserien deutlich effektiver erreichen, und reduziert die Online-Programmierdauer im Idealfall um satte 95 %. So lässt sich die bisherige Methode aus Teach- und Programmierzeit quasi in reine Produktionszeit umwandeln – denn der Roboter steht dabei nicht still.

Schweißautomatisierung ohne Programmierkenntnisse

EWM bietet eine besonders großes Spektrum an Gesamtsystemen für die Automatisierung in der Schweißfertigung. Die intelligente Software für die Roboter-Offline-Programmierung ist dabei sowohl in kompakten Roboterzellen als auch in kundenindividuellen Komplettsystemen aus dem modularen EWM-Baukasten einsetzbar. Die relativ kleinen und standardisierten Roboterzellen liefert EWM vormontiert und sozusagen schweißbereit. Die Anlage wird inklusive Grundplatte und Einhausung geliefert. Durch ihre hohe Mobilität lassen sich die Roboterzellen per Stapler und Lkw auch einfach transportieren. Anwendern wird so eine schnelle Inbetriebnahme ermöglicht.

Zusätzlich bietet EWM aus seinem modularen Baukasten auch ein umfangreiches Sortiment an individuellen, schlüsselfertigen Komplettsystemen an. Eine intuitiv bedienbare Einstiegsmöglichkeit, die auch ohne Programmierkenntnisse für die Schweißautomatisierung funktioniert, schafft EWM mit kollaborierenden Robotern, denn diese lassen sich schnell, flexibel und einfach programmieren. Damit sind Anwender so gut wie möglich auf das Schweißen einfacher Aufgaben vorbereitet. Das sichert eine gleichbleibend hohe Qualität auch bei kleinen Stückzahlen, wie sie beispielsweise häufig im Handwerk abgearbeitet werden müssen.

Bei der Schweißautomatisierung, nichts dem Zufall überlassen

EWM folgt auch in Sachen Automatisierung der Schweißfertigung seinem ganzheitlichen Systemgedanken und versorgt Anwender mit einem Komplettpaket. Im Rahmen der Innovations- und Technologieberatung „ewm maxsolution“ stellt EWM etwa umfassende Beratungs- und Servicedienstleistungen zur Verfügung, um so gemeinsam mit dem Anwender die für ihn optimale Automatisierungsphilosophie zu finden. EWM garantiert außerdem die besonders lange Einschalt- und Lebensdauer seiner Stromquellen. Auch die dazu passenden Drahtvorschubgeräte, Zwischenschlauchpakete, Schweißbrenner und Schweißzusatzwerkstoffe sind hochwertig und bestens aufeinander abgestimmt.

Darüber hinaus stattet das Unternehmen seine Geräte mit entsprechendem Zubehör, wie Interfaces und Software, aus. Die Aufgabe, dabei die Qualität zu sichern, übernimmt das Welding-4.0-Schweißmanagementsystem „ewm xnet“. Den positiven wirtschaftlichen Effekt durch Automatisierung können die Anwender durch den Einsatz der speziellen Schweißprozesse von EWM aber noch verstärken, denn diese sind gemäß dem All-in-Gedanken des Unternehmens in den jeweiligen MIG/MAG- und WIG-Systemen sowie für das Plasmaschweißen bereits standardmäßig verfügbar. MM

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45683574)

EWM; Archiv: Vogel Business Media; Inotec AP; Königsreuther; ; www.nataliyahora.com; VCG; Transfluid; Deutsche Messe; Kohler; Meusburger; 247 Tailor Steel; Stephanie Macht / TH Köln; Erik Steenkist; Kemppi; Fanuc; Certex; Metabo; Leibniz-Institut für Neue Materialien; Uwe Bellhäuser; Finus/VCG; Lantek; ©ipopba - stock.adobe.com; Beckhoff; Fotostudio M4 / Mirja Mack; EVT Eye Vision Technology; Schneider Messtechnik; SSAB; Brechmann-Guss; Ceratizit; ZAFH Intralogistik; Pilz; ULT; Vogel Communications Group; ©ekkasit919 - stock.adobe.com; Stefanie Michel; ©Andrey Popov-stock.adobe.com; TU Darmstadt; Coherent; Schall