Effizienz und Arbeitsschutz im Einklang: Teka hat für die neue Schweißerei des Maschinenbauers Kreyenborg ein individuelles Absaug- und Filterkonzept entwickelt, das eine kombinierte mobile und stationäre Absaugung ermöglicht.
Dank einer neuen Motorengeneration mit bis zu 10.000 m3/h Ansaugvolumen wird die schadstoffhaltige Luft über ein Rohrleitungssystem mit integrierten Ansauggittern in die Filtersektion geführt.
(Bild: Teka)
„Die Qualität der Raumluft hat sich deutlich verbessert. Selbst an sehr warmen Tagen ist die Halle nicht aufgeheizt, sondern hat durch die Zirkulation ein sehr angenehmes Raumklima.“ Jan Hendrik Ostgathe, Geschäftsführer der Kreyenborg GmbH, ist mehr als zufrieden. Im vergangenen Jahr hat der traditionsreiche und international erfolgreiche Maschinenbauer aus dem münsterländischen Senden durch umfangreiche Investitionen in zwei neue Hallen für die Endmontage und die Schweißerei die Weichen für die Zukunft gestellt. In der hochmodernen Schweißerei sorgt ein abgestuftes Absaug- und Filterkonzept von Teka dafür, dass bis zu zehn Schweißer in angenehm kühler, vor allem jedoch gesundheitsunbedenklicher Raumluft an Kreyenborg-Lösungen für das Schüttguthandling arbeiten können. Die Kosten für die Anlagentechnik blieben dabei dank staatlicher Förderung im überschaubaren Rahmen.
Schon seit über 50 Jahren betreut Kreyenborg namhafte Kunden aus der Lebens- und Nahrungsmittelindustrie, der Kunststoff- sowie Chemieindustrie. In die Gesamtlösungen kundenorientiert integriert werden technische Lösungen für Lagern, Mischen, Fördern, Trocknen, Kristallisieren, Dekontaminieren, Rösten, Sterilisieren, Coaten, Dosieren, kurz – alles, was je nach Branche zum Handling von frei fließenden Schüttgütern benötigt wird. Herzstück der hochmodernen Fertigungsprozesse ist seit jeher die Schweißerei. Hier werden alle Einzelkomponenten hergestellt, bevor sie in die Endmontage gelangen. Zu jeder Zeit saubere Luft für die Mitarbeiter in der Schweißerei bieten zu können war die Maxime, als das Unternehmen mit dem langjährigen Teka-Handelspartner Rommelmann die Planungen für das raumlufttechnische Konzept der neuen 1.100 m2 großen Halle aufnahm.
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Mobile Absaugung am Arbeitsplatz, sichere Absaugung in jeder Hallenhöhe
„Ich erinnere mich noch gut an unser erstes, gemeinsames Beratungsgespräch, in dem sich schnell ein individuell kombiniertes Konzept als beste Lösung abzeichnete“, so Teka-Geschäftsführer Simon Telöken. Individuelle Konzepte, in dem stationäre und mobile Anlagen maßgeschneidert zusammengefügt und technisch an die Kundenbedürfnisse angepasst werden, sind seit vielen Jahren die Stärke von Teka.
So wurde jeder der zehn Schweißarbeitsplätze im ersten Schritt mit mobilen Handycart-Anlagen ausgestattet. Handycarts mit automatischer Abreinigung bieten sich als Allrounder für die mobile Brennerabsaugung überall dort an, wo Schweißrauch an häufig wechselnden Arbeitsplätzen anfällt. Das Handycart ist daher als mobile Hochvakuumabsaugung mit einer wartungsfreien Dauerläuferturbine ausgestattet. Die Filterpatrone mit einem Abscheidegrad von mehr als 99 % bleibt in der Anlage, so dass beim Abreinigen keine Stäube in den Arbeitsraum gelangen können. Im Staubbehälter werden die abgereinigten Stäube gesammelt und lassen sich kontaminationsfrei entsorgen.
„Die Herausforderung lag jedoch vor allem darin, die Luft auch in der gesamten Halle zu erfassen und zu reinigen“, so Telöken. Besonders schwierig war die Erfassung im Bereich des ersten Hallenteils, da dieser deutlich erhöht wurde, um die Silos in aufgestellter Position schweißen zu können.
Schnell fiel die Entscheidung auf zwei Eco-Cube-Systeme. Die Eco Cube ist eine modulare Anlagenlösung - bei Montage, Wartung und Service effizient und zugleich simpel. Ausgestattet mit vier Nano-Filterpatronen der neuesten Generation, die Bestwerte bei der Abscheideleistung und damit ein Plus für die Gesundheitsprävention bieten, nimmt sie zuverlässig die Arbeit auf: Über ein Rohrleitungssystem mit integrierten Ansauggittern, das direkt unter der Kranbahn installiert ist, wird die schadstoffhaltige Luft in die Filtersektion geführt. Hier lagern sich die Schadstoffe an der Oberfläche der Nano-Filterpatronen ab. Die Schadstoffpartikel lösen sich durch die impulsgesteuerte Druckluftabreinigung und gelangen in den Staubsammelbehälter. Die gereinigte Luft wird ohne Wärmeverlust in den Arbeitsraum zurückgeführt. Der Einsatz der Motorengeneration mit bis 10.000 m2/h Ansaugvolumen sorgt effizient für einen konstant zuverlässigen Luftaustausch in der Halle.
„Die Vorstellung des Lösungskonzeptes hat uns überzeugt. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Teka und Rommelmann fühlten wir uns von Anfang an kompetent und vertrauensvoll betreut“, so Ostgathe. Schnell, einfach und unkompliziert erfolgte die Abwicklung durch kompetente Ansprechpartner für die verschiedenen Bereiche bei Rommelmann und Teka. Zwischen Aufmaß und Auftragsabwicklung lagen schließlich nur wenige Wochen.
Stand: 08.12.2025
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Refinanzierung mit staatlicher Förderspritze
„Wir versuchen unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und haben mit den Handycarts und den Eco Cubes eine sehr gute Lösung für den Schutz der Mitarbeiter getroffen“, betont der Geschäftsführer. Wie alle Anlagen wirkungsvoll ineinandergreifen und für gesunde Raumluft und damit ein Plus an Gesundheitsprävention sorgen, zeigt der Airtracker. So wird die Raumluftqualität in der neuen Halle seit der Inbetriebnahme durch zwei installierte Airtracker ständig dokumentiert. Per Ampellicht signalisiert das Raumluftmonitoring-System, ob die gesetzlich geforderten Feinstaubwerte eingehalten werden.
„Das Ampellicht steht stets auf grün. Wir sind sehr zufrieden mit Teka als Partner für die komplette Abwicklung. Für die Zukunft sind wir nun in jeder Hinsicht gut aufgestellt“, resümiert Ostgathe.
Seit einigen Jahren erleichtert das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit seinem Förderprogramm zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien die Anschaffung moderner Absaug- und Filtertechnik. Antragsteller können in diesem Programm bis zu 40 % staatlichen Investitionszuschuss bei ganzheitlichen Modernisierungen beziehungsweise für förderfähige Komponenten von Einzelmaßnahmen erhalten. Diese Chance nutzte auch Kreyenborg. Über einen Energieberater erfolgte die zügige Beantragung bis zur Auszahlung.