Mobil-Mark Korrosionsbeständige Lasergravur in Edelstahl

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Mobil-Mark GmbH, Hersteller von Laserkomplettsystemen für Beschriftungsaufgaben, hat jetzt den Hochleistungslaser Pulsar+ vorgestellt. Er graviert korrosionsbeständig unter einer Schutzatmosphäre aus einem speziellem Gasgemisch.

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Der kompakte Pulsar+ von Mobil-Mark beinhaltet alle für den Prozess notwendigen Komponenten.
Der kompakte Pulsar+ von Mobil-Mark beinhaltet alle für den Prozess notwendigen Komponenten.
(Bild: Mobil-Mark)

In vielen Industriezweigen, darunter die Medizin-, Küchen- oder Lebensmitteltechnik, werden Maschinen und Komponenten aus Edelstahl gefertigt – ein robustes Material mit optimalen Hygieneeigenschaften. Gängige Verfahren für die Kennzeichnung der Teile sind die Benutzung von Ätztinten oder die Gravur mit einem Laser.

Die Mobil-Mark GmbH hat mit dem mobilen Hochleistungslaser Pulsar+ ab sofort einen Gravur-Laser für die Beschriftung von Edelstahl im Portfolio, der im Gegensatz zu anderen ein dauerhaft korrosionsfreies Ergebnis gewährleistet – ganz ohne nachträgliche Passivierung. Dafür wurde der Pulsar+-Tiefengravur-Laser vom Ulmer Laserspezialist so modifiziert, dass er nicht wie sonst üblich mit einer Atmosphäre aus Luft arbeitet, sondern diese durch das Einleiten eines speziellen Gasgemischs ersetzt. Langzeit-Salzsprühnebeltests haben die Korrosionsbeständigkeit der unter diesen Bedingungen entstandenen Beschriftungen bestätigt. Ein weiterer Vorteil: Bei Einsatz des Gasgemischs verkürzt sich die Bearbeitungszeit des Werkstücks um bis 50 %. Höchste Arbeitssicherheit und die Kombinationsmöglichkeit mit einem Roboter ohne Schutzumhausung werden durch die Laserschutzklasse 1 des Pulsar+ gewährleistet.

Einsatz von speziellem Gasgemisch statt Luft verhindert Korrosion

Mit dem Pulsar+ ist es Mobil-Mark gelungen, einen kompakten, mobilen Hochleistungslaser für die präzise Tiefengravur von großen Werkstücken aus Metall zu entwickeln. Größe und Form der zu bearbeitenden Teile spielen beim Einsatz des Pulsar+ keine Rolle – das kompakte Handteil des Markiersystems lässt sich auch an schwer zugänglichen Stellen verwenden. Darüber hinaus kann es mit einer variablen Befestigungseinheit zur Fixierung, beispielsweise an horizontalen Werkstücken oder bei Überkopfarbeiten, ausgestattet werden. „Unser Basismodell entwickeln wir kontinuierlich weiter, um Anforderungen spezieller Branchen oder auch einzelner Kunden zu erfüllen“, so Dr. Holm Baeger, Geschäftsführer von Mobil-Mark. Darunter fällt beispielsweise die Entwicklung von individuellen Aufsätzen, die sich optimal an das jeweilige Werkstück anpassen, um eine dichte Schutzatmosphäre aufzubauen und darüber hinaus die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. „Der Laser arbeitet nur, wenn alle druck- und berührungsempfindlichen Sensoren ihr ‚Ok’ geben“, erläutert Baeger. Unter anderem klassifiziert dieses Prinzip den Pulsar+ nach der Laserschutzklasse 1.

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