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Automatisiertes Laserschneiden

Laserschneidanlage mit angebundenem Lagersystem ermöglicht mannlosen Betrieb

| Autor/ Redakteur: Phillip Borsche / Stefanie Michel

Sie sind nicht nur Sanitärausstatter und Metallbearbeiter, sondern auch echte Automationsfans: Achim und Thorsten Schäffer von der Zako GmbH produzieren 24 Stunden am Tag vollautomatisch gelaserte Teile. Sie vertrauen dabei auf eine Laserschneidanlage By-Speed Pro von Bystronic, die an ein automatisches Lagersystem angeschlossen ist.

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( Bild: Bystronic Laser )

Dass es keinen Sinn hat, eine Laserschneidmaschine an ein automatisches Lager anzubinden, um dann einen Bediener an die Anlage zu stellen, der darauf wartet, die Düsen oder die Linsen zu wechseln, davon ist Achim Schäffer, Geschäftsführer der Zako GmbH in Detmold, aus Erfahrung überzeugt. Die Frage, warum man mit einer hochdynamischen Laserschneidanlage By-Speed Pro 3015 in das Laserschneidgeschäft einsteigt, ist damit obsolet. Achim und Thorsten Schäffer, die beiden Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens, setzen beim Ausbau ihrer Blechbearbeitungkapazität ganz auf die Automatisierung.

Laserschneidmaschine mit automatischem Düsenwechsler, Düsenzentrierung und Linsenwechsler

Der Kern der jüngsten Investition in eine Blechfertigungszelle ist die Hochleistungs-Laserschneidmaschine der Schweizer Firma Bystronic mit einem 4,4-kW-CO2-Laser, automatischem Düsenwechsler, automatischer Düsenzentrierung und automatischem Linsenwechsler. Angebunden an ein automatisiertes Lagersystem von Remmert läuft die Maschine jetzt rund um die Uhr nahezu mannlos.

Die Dynamik dieser Maschine erreicht Beschleunigungswerte bis 30 m/s², mit achsparallelen Positioniergeschwindigkeiten von 120 m/min und satte 169 m/min in der Simultanbewegung. Diese Werte versprechen nicht nur hohen Output und Durchsatz, sondern halten dies auch. So ist es eine typische Maschine für den Hochleistungseinsatz und eigentlich nicht für das Einsteigergeschäft.

Blechbearbeiter setzt auf kreative Kopfarbeit für seine Wertschöpfung

Zwar sind die beiden Firmenchefs Neulinge bei der Laseranwendung, jedoch schon lange vertraut mit der Blechbearbeitung. Ein Bereich, den Achim und Thorsten Schäffer seit fünf Jahren konsequent ausbauen. Was das Selbstverständnis des Unternehmens betrifft, so verstehe man sich eher als Ingenieurbüro mit angeschlossener Maschine denn als reiner Lohnfertiger, erläutert Thorsten Schäffer.

Die 30 Zako-Angestellten sollen Wertschöpfung vor allem mit kreativer Kopfarbeit und nicht mit Handarbeit an automatisierten Systemen erzielen. So ist man schon vor geraumer Zeit auf ein 3D-CAD umgestiegen, mit dem Konstruktionen schnell verfügbar und prüfbar sind.

Das hat sich schon beim Hauptprodukt von Zako bewährt, nämlich bei den sogenannten Vorwandinstallationen im Sanitärbereich. Solche Elemente bestehen aus Metallgitterrahmen, in denen alle Zu- und Abflussleitungen sowie die Anschlüsse der Sanitärobjekte unter- und angebracht werden. Die Vorwandelemente eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, da die entsprechenden Sanitäreinrichtungen nicht genau dort angebracht werden müssen, wo Leitungen aus einer festen Wand kommen. Entsprechend stehen die Baukästen bei Bauherren hoch im Kurs. Gefordert werden neben standardisierten auch spezifisch gestaltete Systeme.

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