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Clinchen Leichtbaukonstruktionen rationell und prozesssicher fügen

| Autor / Redakteur: Stefanie Reich und Edgar Grundler / Stefanie Michel

Leichtbau spielt nicht nur in der Automobilindustrie eine Rolle. Für die Unterkonstruktion von Solarsystemen und Photovoltaikanlagen werden speziell entwickelte, leichte Stahlprofile eingesetzt, die mit dem Tox-Rundpunkt-Verfahren rationell und vollautomatisch geclincht werden können.

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Tox-gefügtes Stahlblechprofil von Welser Profile für die Unterkonstruktionen von Solarsystemen und Photovoltaikanlagen. (Bild: Tox Pressotechnik)
Tox-gefügtes Stahlblechprofil von Welser Profile für die Unterkonstruktionen von Solarsystemen und Photovoltaikanlagen. (Bild: Tox Pressotechnik)

Die allgegenwärtigen Forderungen nach Materialeffizienz und Ressourcenschonung sind untrennbar mit dem Thema Leichtbau verbunden. Dabei denken viele vor allem an die Automobilindustrie oder noch an Luftfahrzeuge.

Dass jedoch Leichtbau auch eine bedeutende Rolle für die dynamisch wachsende Branche der Solarsysteme und Photovoltaikanlagen spielt, wird häufig nicht realisiert. Frühzeitig erkannt hat das einer der international führenden Profilproduzenten: Welser Profile Austria aus Ybbsitz bietet heute wirtschaftliche Lösungen für Solartechnik-Unterkonstruktionen aus Metallprofilen an.

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Leichtbau auch für Stahlprofile gefragt

Das Unternehmen befasst sich schon lange mit der Entwicklung und Herstellung von Metallprodukten. Heute werden an den Standorten Ybbsitz und Gresten in Österreich sowie am deutschen Standort Bönen mit insgesamt rund 1750 Mitarbeitern jährlich über 300.000 t Flachbleche aus Stahl, Edelstahl und NE-Metallen verarbeitet. Daraus wurden bisher über 18.000 neue Querschnitte konstruiert und produziert.

Bei den Unterkonstruktionen für Solaranlagen, die Welser Profile entwickelt, handelt es sich um Stahl- und eben nicht um grundsätzlich leichtere Aluminiumwerkstoffe. Diese dafür konstruierten Stahlprofile haben gegenüber Aluminiumprofilen größere Spannweiten, was wiederum größere Stützenabstände erlaubt und sich bei einer Standardisierung einfach wirtschaftlicher darstellen lässt.

Stahlunterkonstruktionen für immer größere Solarsysteme

Aus der Kombination von kreativer Konstruktion, einem breiten Spektrum unterschiedlichster Materialgüten sowie moderne Produktionstechnologien entstand ein Portfolio sowohl an offenen als auch an geschweißten Sonderprofilen beziehungsweise kompletten Profilsystemen, die zum Beispiel für die Solartechnik und Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen. Dabei wird der Werkstoff Stahl hinsichtlich statischer Anforderungen auf die Tragkonstruktionen von Solarsystemen sowie Photovoltaikanlagen ausgelegt.

Da die immer größer und damit effizienter werdenden Solarmodule und Photovoltaikelemente nach angepassten Unterkonstruktionen verlangen, bieten sich Stahlwerkstoffe an. Denn diese weisen gegenüber Aluminiumwerkstoffen bei gleichem Querschnitt den dreifach höheren Elastizitätsmodul und eine um den Faktor drei geringere Durchbiegung auf.

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