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Das heißt zwar nicht, dass wir jede Herausforderung annehmen müssen. Aber wenn wir es tun, entwickeln wir uns weiter, werden resilienter. Diese Fähigkeit zur Selbstbehauptung stärkt das Selbstbewusstsein und bildet das Rückrat jedes erfolgreichen Verkäufers.
Nicht die Methode verkauft, sondern die positive Verkäufer-Persönlichkeit
Es gibt kaum einen Beruf, der so viele schöne Seiten aufweist wie der des Verkäufers. Auch wenn diese positiven Aspekte nicht jedem Verkäufer gleich in den Sinn kommen, es gibt sie. Folgende drei Glücksfelder sollten sich Verkäufer deshalb öfter einmal bewusst machen, um als glückliche Persönlichkeit mehr und leichter zu verkaufen:
1. Erfolg und Anerkennung
Menschen brauchen Feedback. Ohne diese Rückmeldungen wissen wir nicht, wo wir stehen. Gerade Verkäufer erhalten dieses Feedback sehr schnell. Ob dies positiv oder negativ ausfällt, ist erst einmal nebensächlich, denn wichtig ist nicht nur der kurzfristige Verkaufserfolg, sondern auch all die Zwischenschritte dorthin. Eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Kunden ist außerdem eine anhaltende Glücksquelle für beide Seiten.
2. Abwechslung und Entwicklung
Stillstand ist Rückschritt! Dies gilt insbesondere für den Verkauf. Routine ist im Verkauf ein Fremdwort. Nicht nur neue Menschen, auch unvorhergesehene Situationen fordern den Verkäufer täglich und bieten ihm so die einmalige Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.
3. Sinn und Erfüllung
Verkaufen bedeutet nichts anderes als Kunden dabei zu helfen, eine klare und gute Entscheidung zu treffen. Zumindest gilt dies für unser Bild des werteorientierten, partnerschaftlichen Verkaufens. Wie ein Pfadfinder helfen Verkäufer ihren Kunden dabei, aus dem Überangebot an Waren und Leistungen das Richtige herauszufinden, eben das Produkt, das zu ihren Bedürfnissen passt.
Aktiv im Verkauf
Durch welche Impulse Kunden kaufen, ist nur sehr schwer nachzuvollziehen. Abzuwarten, bis dies von alleine geschieht, ist sicherlich nicht die erfolgreichste Option – zumal die wenigsten von einer starken Marke profitieren. Deshalb gilt es, den aktiven Verkauf in den Alltag zu integrieren. Feste Verkaufsblöcke zu schaffen, ist hier ebenso hilfreich wie die Vorbereitungszeit von den aktiven Phasen zu trennen und ein Erfolgsteam zu gründen, das sich regelmäßig über die gemachten Erfahrungen austauscht. Die nachstehende Formel hilft dabei, aktiv und glücklich im Verkauf zu werden:
A = Amare (lateinisch „Ich liebe es“, die Identifikation mit der Verkäuferrolle und dem Produkt)
K = Kalender (Verkaufszeiten fest in der Wochenplanung berücksichtigen und einhalten)
T = Tools (Instrumente) vorbereiten und aktuell halten (zum Beispiel Marketing- und Angebotsunterlagen, Kundendaten in der CRM-Software)
I = Initiativ werden (Als Optimist jede Chance nutzen! Aktiv auf potentielle Kunden zugehen, aktiv nach Empfehlungen fragen, Messen und Netzwerktreffen nutzen.)
V = Verkaufen, denn nur wer es tatsächlich tut, bekommt die notwendige Routine und erntet Erfolgserlebnisse.
Glücksmomente sammeln
So wichtig es ist, im Verkauf täglich aktiv zu sein, so wichtig ist auch die tägliche Motivation. Ein Erfolgstagebuch zu führen, ist eine gute Möglichkeit, jeden Tag mit einem Rückblick abzuschließen. Dieser „tägliche Positivcheck“ beinhaltet folgende Frage: „Was ist mir heute im Verkauf geglückt?“, die sich jeder Verkäufer jeden Tag stellen sollte. Notiert werden alle Kontakte, bei denen eine weitere Stufe der Erfolgspyramide gemeistert wurde, denn es sind die kleinen Schritte, die nach oben zum Verkaufserfolg führen. Der regelmäßig durchgeführte „Positivcheck“ macht die positiven Erfahrungen sichtbar, was wiederum das Bewusstsein für das Gelingen schärft. Gleichzeitig stellt sich im Erleben der Nachfreude Dankbarkeit ein. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip kommt zum Tragen: Wer am Glück arbeitet, hat mehr Glück – nicht nur, aber vor allem auch im Verkauf!
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