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Tube 2018 Messeduo Tube und Wire so groß wie noch nie

| Autor: M.A. Frauke Finus

Wenn das Messeduo Tube und Wire vom 16. bis 20. April seine Tore öffnet, dreht sich in Düsseldorf wieder alles um Drahtherstellung- und -veredelung sowie um Rohrherstellung und -bearbeitung. Mit einer Ausstellungsfläche von über 120.000 m2 netto sind die beiden Messen in diesem Jahr so groß wie noch nie.

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Die Tube 2018 erstreckt sich über die Messehallen 3 bis 7.0 , die Hallen 16, 17 und Teile der Halle 18.
Die Tube 2018 erstreckt sich über die Messehallen 3 bis 7.0 , die Hallen 16, 17 und Teile der Halle 18.
(Bild: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann)

Die Weltleitmessen für Draht, Kabel und Rohre bilden auch in diesem Jahr das gesamte Spektrum von der Drahtherstellung- und veredelung über die Prozessautomatisierung, die Bereiche Mess-, Steuer- und Regeltechnik, die Kabeltechnologien, den Bereich Rohrherstellung, Rohrbearbeitung, Rohmaterialien, Rohrhandel, Pipelines und die OCTG Technologie bis hin zu Profilen, Gebrauchtmaschinen und Plastikrohren in 16 Messehallen ab. Die Messe Düsseldorf erwartet rund 70.000 Fachbesucher an den fünf Messetagen.

Zur Wire haben sich rund 1.200 Aussteller aus über 50 Ländern angemeldet, die über 65.000 m2 belegen. Mit über 52.000 m2 Ausstellungsfläche schließt sich die Tube mit rund 1.000 ausstellenden Unternehmen aus ebenfalls über 50 Ländern an. Halle 16 bildet die Schnittstelle und den Übergang zwischen der Wire und der Tube.

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„Neu ist in diesem Jahr die Hallenaufteilung“, wie Friedrich-Georg Kehrer, Global Portfolio Director Metals and Flow Technologies bei der Messe Düsseldorf erklärt. „Der südliche Teil unseres Messegeländes wird zum Rhein hin erweitert und bildet mit der zukünftigen Halle 1 und einem neu gestalteten Eingangsbereich Süd das neue Erscheinungsbild Richtung Innenstadt. So kommt es, dass die Wire in den Hallen 9 bis 16 und Teilen der temporären Halle 18 stattfindet, die Tube erstreckt sich über die Messehallen 3 bis 7.0 und die Hallen 16, 17 und ebenfalls Teilen der Halle 18.“

Die thematische Aufteilung der Hallen der Tube sieht dabei wie folgt aus:

Rohrzubehör befindet sich in den Hallen 16 und 17, der Handel mit Rohren und die Rohrherstellung sind in den Messehallen 3 und 4, 7 und 16 zu finden, die Rohrumformtechnik schließt sich in der Halle 5 an. Maschinen und Anlagen sowie Rohrbearbeitungsmaschinen werden in den Hallen 6 und 7a präsentiert. Profile und Plastic Tubes befinden sich in den Hallen 3 bis 7.0, 7a sowie 16 und 17.

„Da es erneut Wunsch der chinesischen Aussteller war, ihre Innovationen kompakt und übersichtlich in einer Halle zu präsentieren, finden Besucher alle Gäste der sogenannten Meet China`s Expertise in Halle 16, sowohl die Aussteller der Tube als auch die der Wire“, fährt Kerher fort.

Stark vertreten sind Aussteller aus Italien, Großbritannien, Frankreich, der Türkei, den Niederlanden, Belgien, Spanien, der Schweiz, Schweden, Österreich, Polen und Deutschland. Aus Übersee reisen viele Aussteller aus den USA, Indien, Taiwan, Südkorea und China an.

Im mehr Anwendungsmöglichkeiten für Rohrkonstruktionen

Auf die Frage, ob und wenn ja wie die Weltkonjunktur das Messeduo beeinflusst, erklärt Keherer: „ Die gesamte Industrie erlebt, trotz weltweiter Krisen in den letzten Jahren, derzeit einen globalen Aufschwung. Das Konjunkturklima lädt zu Investitionen ein, nicht nur in Europa. In Südostasien, in einigen südamerikanischen Ländern und in Teilen Afrikas wird kräftig in Infrastruktur, Bau- und Automobilindustrie investiert. Dabei spielen die Draht- und Kabelindustrien und der Bereich Rohre eine wesentliche Rolle.“

Ein besonders breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten decken Stahlrohre ab, die sich nicht zuletzt auch wegen der Innovationskraft der Hersteller neue Anwendungen erobern oder in angestammten Einsatzgebieten durch Neu- und Weiterentwicklungen immer wieder ihre Stellung behaupten.

Bei der Offshoreförderung von Öl- und Gas übernehmen Rohre beispielsweise wichtige Aufgaben. Unter anderem damit beschäftigt sich die Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH (SZMF). Gefragt sind nach Unternehmensangaben nicht nur Produkte, sondern verstärkt komplette Systeme. So wurden Rohre für Tiefseeanwendungen optimiert, um auch in größeren Wassertiefen eine sichere Medienversorgung sicherzustellen.

Andere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der kommenden Jahre konzentrieren sich auf die Optimierung der Rohreigenschaften. Beispiele dafür sind Entwicklungen für den Automobilbau. So müssen für den Verbrennungsmotor Verbrauch und Schadstoffemissionen weiter gesenkt werden. Hier können Präzisionsrohre helfen, höhere Einspritzdrücke zu erreichen, die eine umweltschonendere Verbrennung gewährleisten. Außerhalb des Motors können Rohre mit variablen Wanddicken für belastungsgerecht optimierte Anwendungen den Leichtbau unterstützen.

Die neuesten Trends und Entwicklungen rund um das Rohr zeigt die Tube vom 16. bis 20. April in Düsseldorf.

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Über den Autor

M.A. Frauke Finus

M.A. Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com