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Euroblech 2014 Prozessgase zum Schweißen, Schneiden und Wärmen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Auf der Euroblech stellt Linde den Einsatz von Prozessgasen zum Schweißen, Schneiden und Wärmen in den Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lösungen für automatisierte und roboterbasierte Anwendungen.

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Die MAG-Schweißschutzgasmischung Corgon 2S3He18 bietet einen reduzierten Aktivgasanteil, der die Spritzer- und Silikatbildung vermeidet.
Die MAG-Schweißschutzgasmischung Corgon 2S3He18 bietet einen reduzierten Aktivgasanteil, der die Spritzer- und Silikatbildung vermeidet.
(Bild: Linde )

Zum Beispiel bietet die MAG-Schweißschutzgasmischung Corgon 2S3He18 sowohl beim manuellen als auch beim automatisierten Schweißen von un- und niedriglegierten Stählen spritzer- und silikatarme Schweißnähte bei hoher Schweißgeschwindigkeit. Der Grund dafür ist nach Herstellerangaben ein gutes Mischungsverhältnis der Gaskomponenten: Ein reduzierter Aktivgasanteil vermeide die Spritzer- und Silikatbildung. Durch die Zugabe von inertem Helium sei der Einbrand dennoch gut. Die Mischung entspricht dabei der DIN EN ISO 14175.

Auch das Prozessgas Lasgon S3 aus der Laserline-Serie für das Laserschweißen mit Festkörper- oder CO2-Lasern bietet gegenüber herkömmlichen Lösungen Vorteile bei Präzision und Produktivität: Der Schweißprozess läuft nicht nur schneller ab, die Einschweißtiefen sind im Vergleich zu den oft verwendeten Gasen Argon und Helium auch wesentlich größer. Interessant wird der Einsatz von Lasgon S3 damit vor allem in Anlagen, deren Wirtschaftlichkeit auf hohen Schweißgeschwindigkeiten basiert.

Linde AG auf der Euroblech: Halle 13, Stand B36

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