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Absauganlagen Reinigungskabine ersetzt gefährliche Druckluftlösungen

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

ACI hat eine Personen-Reinigungskabine mit Abblassystem für Arbeitskleidung entwickelt, bei der das Risiko von Verletzungen nicht mehr bestehen soll. Das System ist gebläsegetrieben und kommt daher mit einem Druck von nur 172 mbar aus, der für Menschen ungefährlich ist.

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Der Mitarbeiter kann die Jet Black von außen bedienen.
Der Mitarbeiter kann die Jet Black von außen bedienen.
(Bild: Carl von Gehlen Spezialmaschinen und Zubehör)

Die neue Reinigungskabine von ACI ist mit einem speziellen Gebläse, der Jet Black, ausgestattet. Dieses arbeitet mit einem niedrigen Druck von nur 172 mbar, sodass keine Gefahr für die Sicherheit der Benutzer besteht – auch dann nicht, wenn die ungeschützte Haut gereinigt wird. Das Luftvolumen von 152 m/s und die hohe Geschwindigkeit sorgen gleichzeitig dafür, dass Stäube und Partikel genauso effizient entfernt werden können wie mit Druckluft.

Reinigungskabine entfernt Staub von der Arbeitskleidung in 15 s

Zur Reinigung betritt der Mitarbeiter samt seiner schmutzigen Arbeits- oder Schutzkleidung über die selbst schließende Zugangstür die Kabine und beginnt, sich mit der Handdüse der Jet Black zu säubern. Dank eines Berührungsschalters ist die Bedienung der Abblasinstallation sehr einfach. Der 142 cm lange Schlauch der Einheit sorgt zudem für einen großen Bewegungsspielraum und ermöglicht eine Ganzkörper-Entstaubung. Innerhalb von etwa 15 s können so nahezu alle sichtbaren Staubablagerungen von der Kleidung entfernt werden.

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Der Benutzer und die Arbeitsumgebung sind damit keinem Feinstaub mehr ausgesetzt. „Wie lange die Düse blasen soll, kann der jeweilige Betrieb über einen Zeitschalter selbst bestimmen. Werksseitig sind 30 s eingestellt“, so Carl-Joachim von Gehlen, Geschäftsführer der Carl von Gehlen Spezialmaschinen und Zubehör, die die ACI-Reinigungskabine in Deutschland vertreibt. Um Energie zu sparen, schaltet sich das Gerät nach dieser Zeitspanne automatisch ab.

Reinigungskabine spart 90 % der Kosten durch Gebläseluft statt Druckluft

Mit einem niedrigen Geräuschpegel von unter 78 db ist die Jet Black leiser als die typischen, mit Druckluftdüsen ausgestatteten Geräte und entspricht dem OSHA-Sicherheitsstandard 1910.242, heißt es vom Hersteller. Da die Erzeugung von Gebläseluft in der Regel weniger als 10 % der Kosten von Druckluft verursacht, ist diese Methode langfristig auch deutlich günstiger als die bisherige Lösung.

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