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Blechteilefertigung

Vom Blechlager direkt in die Produktion

| Autor/ Redakteur: Jürgen Warmbold / Dietmar Kuhn

Zwei Stopa-Tower-Blechlager bilden bei Schaefer, einem Hersteller von Aufzugstechnik, die Basis für eine flexible Blechteilefertigung. Die kompakten Systeme beanspruchen wenig Platz und sind auf kurzen Wegen an die Laserschneid- und Stanzanlage des Betreibers angebunden. Zudem arbeiten sie mit einer Verfügbarkeit von nahe 100 %.

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Stopa-Tower-Blechlager beanspruchen wenig Platz und sind auf kurzen Wegen an die Laserschneid- und Stanzanlage von Schaefer angebunden.
Stopa-Tower-Blechlager beanspruchen wenig Platz und sind auf kurzen Wegen an die Laserschneid- und Stanzanlage von Schaefer angebunden.
( Bild: Stopa )

Edle Materialien, wohin man schaut. Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Maas, Betriebsleiter der Schaefer GmbH, Sigmaringen, führt durch den Ausstellungsraum. „Hier finden unsere Kunden ein breites Spektrum an klassischen und modernen Designvarianten. Wir entwickeln und fertigen traditionell im eigenen Haus, von der Standardversion bis zur individuellen Lösung.“

Die Produktvielfalt des 1964 gegründeten Unternehmens reicht von Aufzugsbedien- und Anzeigeelementen über Taster, Tableaus und Lift-Infosysteme bis hin zu Zutrittskontrollsystemen und schließt auch die CAN-Open-Technologie mit ein. Produkte, für die der Global Player und Technologieführer viel Blech verarbeitet.

Eingelagert wird längsseitig

Maas geht in die Fertigung, wo die Stopa Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, die Tower-Blechlager installiert hat. „In den beiden Türmen puffern wir unsere gesamten Bleche. Als Nachschubbasis für unsere Produktion stehen sie direkt neben unserer Laserschneid- und Stanzanlage.“ Ergänzend zu einem Stopa-Tower-Mono-Lager, das 2004 in Betrieb ging und dessen Kapazität aufgrund von Absatzsteigerungen zuletzt nicht mehr ausreichte, hat Schaefer in ein Stopa-Tower-Eco-Lager investiert. Somit stammt die Lagertechnik aus einer Hand. Ein Vorteil, der Wartung und Service erleichtert.

Bei den Anlagen handelt es sich um einseitige Turmlagersysteme mit Ziehtechnik, in die längsseitig eingelagert wird. Als Ladungsträger dienen Flachpaletten für Tafeln im Mittelformat (1250 mm × 2500 mm). Den Paletten und den meisten Blechsorten sind feste Plätze zugeordnet.

Die Stopa-Tower-Blechlager erreichen durch ihre kompakte Bauweise einen hohen Raumnutzungsgrad auf wenig Fläche und beanspruchen daher nur einen kleinen Bereich in der Fertigung. Da der Regalblock des Eco außerdem mit einem doppelten Höhenraster ausgestattet ist, kann man die Packungsdichte noch weiter optimieren und höhere Güter einlagern. Dies sind wesentliche Vorzüge, verglichen mit Lagerungen auf dem Boden oder in Kragarmregalen, in denen keine derart effiziente Raumnutzung möglich wäre.

Monolager bietet Raum für 23 Lagerplätze

Das bei Schaefer rund 4,8 m hohe, 4 m lange und gut 3 m breite Monolager bietet Raum für 23 Lagerplätze. Die einfach zu handhabenden Flachpaletten des Systems sind für Nutzlasten von bis zu 1000 kg ausgelegt. Ähnliche Werte weist das Eco auf. Es ist 4,7 m hoch, 2,85 m lang, 3,6 m breit und hat 28 Plätze. Die maximale Nutzlast liegt in diesem Fall bei 1200 kg. Lichtschranken kontrollieren, ob die Beladehöhen von 70 beziehungsweise 60 mm eingehalten werden.

Beide Türme arbeiten mit einer wartungsarmen, stabilen und robusten Zweimast-Lasttraverse, die durch eine Zieh-/Schiebeeinrichtung ein- und auslagert. Ein lastunabhängiges Wegmesssystem sorgt jeweils für höchste Positioniergenauigkeit. Um die Flachpaletten des Stopa Tower Mono auf ihren geneigten Auflagen in Position zu halten, sind sie mit stirnseitig montierten Auflagerollen in selbsttragender Ausführung versehen.

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