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SLF Fraureuth

Zum 20. Firmenjubiläum über 60 Jahre Erfahrung in der Spindel- und Wälzlagerfertigung

| Redakteur: Stefanie Michel

Ein traditionsreiches, aber junges Unternehmen: das trifft auf die Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH (SLF) zu. Der Standort im sächsischen Fraureuth kann auf eine über 60-jährige Geschichte zurückblicken, obwohl das Unternehmen gerade erst sein 20. Firmenjubiläum feiert.

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SLF Fraureuth liefert Spindeln in unterschiedlichen Größen ab Losgröße 1.
SLF Fraureuth liefert Spindeln in unterschiedlichen Größen ab Losgröße 1.
( Bild: Michel )

Nach der Wende ab 1990 ging das Werk zunächst an FAG. Nachdem sich die „Ost-Standorte“ von FAG zunächst zusammengeschlossen hatten, dann aber 1993 in Konkurs gingen, wagte der Standort Fraureuth schließlich am 1. November 1993 als SLF einen Neuanfang. Mit lediglich 29 Mitarbeitern wurde die Produktion aufgenommen. Wie Geschäftsführer Dr. Frank Schlegel aufzeigt, erwies sich der eingeschlagene Weg als richtig: 1996 begann man mit einer Restrukturierung und Hallenrenovierung, im Jahr 2000 wurde ein Bürogebäude mit Konstruktion, Verkauf und Verwaltung errichtet und 2008 gab ein Hallenneubau die Möglichkeit, neue Produkte im Bereich Wälzlager zu fertigen. Eine zweite Halle wird zur Zeit für den Spindelbau erreichtet und kann im 1. Quartal 2014 bezogen werden.

Bis 1990 produzierte man in Fraureuth Wälzlager mit Durchmessern von 62 bis 100 mm, heute werden Lager bis zu 1600 mm Durchmesser sowie Werkzeugmaschinenspindeln gefertigt. Ebenso hat sich im Laufe der Zeit das Produktspektrum erweitert: Während zunächst alle das hergestellt wurde, was mit der Kugel als Wälzkörper zu tun hatte, werden seit 2004 auch wieder linienberührte Lager gefertigt. In diesem Jahr erhielt SLF erste Aufträge für Wälzlager aus Keramik – ein Bereich, bei dem sich Dr. Schlegel weiteres Wachstum vorstellen kann.

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SLF setzt auf hohe Qualität in Verbindung mit moderner Fertigungstechnik und gut ausgebildeten Mitarbeitern. Deshalb bietet das Unternehmen jährlich 8 Ausbildungsplätze zum Zerspanungsmechaniker sowie die Möglichkeit eines dualen Studiums an. Für Dr. Schlegel ist dies eine Investition in die Zukunft: „Wir spüren bereits einen Fachkräftemangel. Deshalb müssen wir unsere Fachkräfte selbst ausbilden.“

Neben Katalogware liefert SLF auch kondenspezifische Sonderlager in den unterschiedlichsten Abmessungen und Stückzahlen. Auch Sonderbefettung, Sonderwärmebehandlung, Sonderradialluft und höhere Genauigkeiten werden auf Wunsch realisiert. Außerdem bietet der sächsische Hersteller auch die Aufbereitung eigener als auch fremder Wälzlagern und Wälzlagereinheiten an.Zu den Kunden gehören vor allem der Maschinenbau, sowie Hersteller von Kompressoren, Textilmaschinen und Elektromotoren.

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