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Metalltechnik Blechbearbeitung als Basis eines Komplett-Fertigungsangebotes

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Mit 40 Jahren zählt die LTI Metalltechnik GmbH in Berlichingen zu den jungen Unternehmen. 1971 von Klaus Isaak gegründet, ist sie in den letzten Jahren aber gewaltig gewachsen. An fünf Standorten sind heute knapp 700 Mitarbeiter bei LTI beschäftigt. Basis des Lohnfertigers sind Blechteile und Blechbaugruppen, die nicht nur montiert, sondern auch oberflächenbehandelt werden. Darüber hinaus betreibt LTI auch eine spanende Fertigung.

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LTI gilt als einer der Großen in der Blechbearbeitung. Gefertigt werden unter anderem Lüfterräder in unterschiedlichen Ausfertigungen montiert. Bild: Kuhn
LTI gilt als einer der Großen in der Blechbearbeitung. Gefertigt werden unter anderem Lüfterräder in unterschiedlichen Ausfertigungen montiert. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Hauptsitz der LTI Metalltechnik GmbH ist Schöntal-Berlichingen – ein Ort, der durch den berühmten Bauernführer Götz von Berlichingen und seinen ebenso berühmten Ausspruch bekannt ist. Dort gründete Klaus Isaak, der heute geschäftsführender Gesellschafter ist, 1971 das mittelständisch geprägte Familienunternehmen. Mit leicht über 500 Mitarbeitern am Standort Berlichingen hat das Unternehmen fast so viele Mitarbeiter wie der Ort Einwohner hat.

LTI übersteht mit Flexibilität die Krise

Der Gesamtumsatz, den das Unternehmen 2010 erarbeitete, lag bei etwa 117 Mio. Euro und brachte trotz der vorangegangenen Krisenzeit ein unerwartetes Ergebnis. Dies unterstreicht die überaus große Flexibilität und die Motivation der Mitarbeiter, die sich wie in den Vorjahren auch 2010 auf durchschnittlich gut 620 Neuteile (Teile, die vorher noch nie bei LTI produziert wurden) pro Monat einrichteten.

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Das Engagement galt von Anfang an einer hochqualitativen Blechbearbeitung. Dazu gekommen sind Komponenten sowie mechanische und elektromechanische Systeme. Heute beherrscht LTI die gesamte Klaviatur der Blechbearbeitung und, auf die Standorte Windischbuch und Bobstadt verteilt, auch die spanende Fertigung sowie die Oberflächentechnik und eine umfassende Logistik, welche immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird.

LTI setzt ganz auf hochwertige Maschinen zur Blechbearbeitung

Lässt man die Standorte in Abington, Oxon in Großbritannien mit der Herstellung medizintechnischer Geräte und Apparate und etwa 82 Mitarbeitern sowie Pößneck in Thüringen mit etw 75 Mitarbeitern außen vor, so gelten die räumlich kaum 20 km auseinanderliegenden Werke in Berlichingen, Windischbuch mit Werk 1 und Werk 2 und Bobstadt als Kernstandorte. So werden beispielsweise Blechteile oder auch ganze Baugruppen, die in Berlichingen auf Blechbearbeitungsmaschinen der Marke Trumpf gefertigt werden, in Windischbuch montiert, oberflächenbehandelt und versandfertig gemacht.

Die Liste des Maschinen- und Anlagenparks, auf der nur Namen bekannter Marken wie Trumpf, Salvagnini, Neff Pressen, DMG oder Hermle zu finden sind, liest sich wie ein Katalog. Selbst die Auszubildenden werden an hochmodernen Maschinen und Anlagen geschult. Schließlich sollen sie bereits in der Lehrzeit unter realen Bedingungen lernen und produzieren. Nach der Ausbildung sind sie dann sofort startklar.

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