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Salvagnini

Blechbearbeitungsmaschinen-Hersteller ludt zum Techforum nach Italien ein

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Salvagnini, ein Hersteller von Hightech-Blechbearbeitungsmaschinen, lud seine deutschen Kunden zum Techforum ins italienische Sarego ein. Dort bekamen die rund 80 Gäste Maschinen und Anlagen zum Ansehen und Anfassen geboten, mit denen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit behaupten können. Das Interesse war groß und die Informationen in Theorie und Praxis vielfältig und tiefgreifend.

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André Huber, Vertriebsleiter bei Salvagnini: „Wir helfen unseren Kunden, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – da kommt es nicht nur auf einzelne Betrachtungsweisen an, sondern auf den gesamten Prozess.“
André Huber, Vertriebsleiter bei Salvagnini: „Wir helfen unseren Kunden, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – da kommt es nicht nur auf einzelne Betrachtungsweisen an, sondern auf den gesamten Prozess.“
(Bild: Kuhn)

Italien im Juni – da sind selbst Temperaturen von 35 °C und mehr eher eine Seltenheit. Doch in den Ausstellungshallen des italienischen Blechbearbeitungsmaschinenbauers Salvagnini ist es angenehm, die rund 80 Besucher fühlen sich wohl, werden gut versorgt – sowohl mit Essen und Getränken, aber vor allem mit tiefgehenden Informationen über die umfangreiche Maschinenpräsentation.

Zum Techforum waren ausschließlich deutsche Kunden geladen

Man sprach Deutsch, denn zum Techforum waren ausschließlich deutsche Kunden geladen. Wie es den Anschein hatte, waren viele davon Stammkunden von Salvagnini. Der Veranstalter gab sich alle Mühe und präsentierte, auf zwei Tage verteilt, ein umfangreiches Programm, immer im Wechsel zwischen Theorie und Praxis – erst hören, dann sehen und anfassen, lautete die Devise. Um die Maschinen und Anlagen bildeten sich stets große Gruppen. André Huber, quirliger und ausdrucksstarker Vertriebsleiter bei Salvagnini, ist stets am Erklären. Umrahmt von den Besuchern musste er permanent seine Informationen geben. Gut gemacht!

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Was er sagt, hat Hand und Fuß, die Frager verstehen seine Antworten. Sie verstehen auch, wenn Huber sagt: „Wir bauen zwar Maschinen, aber wir bieten Ihnen Lösungen.“ Gut, er erklärt es auch immer wieder, was das zu bedeuten hat, und ergänzt mehrmals: „Wir sind dazu da, um unseren Kunden zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen. Da gehört mehr dazu, als nur eine Maschine oder Anlage zu verkaufen.“ Dies gilt für alle Lösungen, die Salvagnini für seine Kunden weltweit anbietet.

In Sarego, dem zwischen Verona und Vicenza gelegenen Stammsitz von Salvagnini, ist man stets auf größere Besuchergruppen aus aller Welt vorbereitet. Die Ausstellung bietet unzählige Lösungen für eine wirtschaftliche Blechbearbeitung. Alles vorzustellen, würde den zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen. Einige Highlights müssen aber Erwähnung finden.

Unendliche Anzahl von Kantungen mit nur einem Werkzeug möglich

Fast unscheinbar neben den großen, raumfüllenden Anlagen präsentierte sich beispielsweise das kompakte Hybrid-Biegezentrum P2Xe. Die Salvagnini-Experten sprechen bei dieser Anlage von einem perfekten Gleichgewicht, was die Produktivität, den Energieverbrauch, den Platzbedarf und die Flexibilität betrifft. „Das ist eine ausgesprochen interessante Alternative zu traditionellen Abkantpressen“, sagt Huber.

Damit ist eine unendliche Anzahl von Kantungen mit nur einem Werkzeug möglich. Die Biegeeinheit zeigt sich dabei als das Herz der Anlage. Neben dem maximalen Energieverbrauch von nur 9 kW besticht diese Maschine durch ihre einfache Bedienung und Programmierung. Ist sie zudem mit ABA, einem System zur automatischen Regelung des Niederhalters ausgerüstet, so entstehen dabei auch noch keine Rüstzeiten.

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