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LFD Wälzlager Dank wartungsfreier Lager immer gut gefedert

| Autor / Redakteur: Andreas Jungholt und Michael Neuhaus / Stefanie Michel

Mountainbikes verfügen außer einer gefederten Vordergabel immer häufiger über eine Hinterradfederung. Hier kommen wartungsfreie Gelenklager zum Einsatz. Bei der Mehrgelenker-Hinterbaukonstuktion führen sie in Komination mit Axialnadelkränzen zur gewünschten Steifigkeit bei gleichzeitiger radialer Stoßlastaufnahme.

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Durch die konforme Berührgeometrie kann das wartungsfreie Gelenklager Radial- und geringe Axiallasten übertragen.
Durch die konforme Berührgeometrie kann das wartungsfreie Gelenklager Radial- und geringe Axiallasten übertragen.
(Bild: LFD Wälzlager)

Als Mitte der Siebzigerjahre die ersten Mountainbikes entwickelt wurden, war nicht abzusehen, dass deren Verkaufszahlen die aller anderen Fahrradtypen überflügeln würden. Kennzeichen eines Mountainbikes sind beispielsweise der dicke Rahmen, die breiten, meist grobstolligen Reifenprofile und eine Schaltung mit kleiner Übersetzung. Inzwischen werden die unterschiedlichsten Modelle angeboten. Zwischen den einzelnen Typen gibt es große Unterschiede – nicht nur im Design, sondern vor allem in der jeweiligen Fahrradtechnik begründet.

Mittlerweile verfügen die Räder neben einer gefederten Vordergabel immer häufiger über eine Hinterradfederung.

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Vollfederung sorgt für höhere Fahrsicherheit des Mountainbikes

Die Vorteile des voll gefederten Mountainbikes (Full Suspension) gegenüber einem mit ungefedertem Hinterrad (Hardtail) liegen im besseren Bodenkontakt des Hinterrades und somit in der höheren Fahrsicherheit. Im Gegensatz zum Hardtail, das schon bei kleinen Schlägen hüpft, klebt das gefederte Hinterrad quasi am Untergrund. Auch in Kurven ist die Bodenkontaktzeit bei Vollfederung deutlich länger. Neben dem erhöhten Grip dreht das Hinterrad auch seltener durch, da Lastspitzen gepuffert werden.

Beim sogenannten Mehrgelenker befindet sich zwischen Kurbel und Hinterradachse genau wie beim Eingelenker nur ein Gelenk. Die Hinterradachse bewegt sich also beim Einfedern auf einer Kreisbahn. Das Gelenk an der Hinterradachse liegt in der Sitzstrebe und nicht in der Kettenstrebe. Der Hinterbau ist an zwei Stellen mit dem Rahmen verbunden, wodurch die Steifigkeit, aber auch der Fertigungsaufwand steigt. Der Mechanismus kann so konstruiert werden, dass das Federelement günstiger als beim Eingelenker angelenkt wird. Das ist neben der höheren Steifigkeit der Hauptvorteil dieses Systems.

Einsatz macht Lagerung mit hohem Stoßlast-Aufnahmevermögen nötig

Aufgrund der meist sehr anspruchsvollen Betriebsverhältnisse sind Mountainbikes auf eine Lagerung mit hohem Stoßlast-Aufnahmevermögen angewiesen. Hier kommen Gelenklager der DGT Gelenklagertechnik, einer Tochter der LFD-Gruppe, zum Einsatz.

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