Jakob Löwer Inh. V. Schumann Das olympische Feuer erstrahlte dank Entgrattechnik aus Franken

Autor / Redakteur: Martin Spangenberger / M.A. Frauke Finus

Die olympischen Sommerspiele in Rio begeisterten letzten August die Sportwelt. Bei 306 in 28 Sportarten haben sich 11.458 Athleten miteinander gemessen. Besondere Symbolkraft hatte wie immer das olympische Feuer, das während der Spiele in einer Skulptur von Anthony Howe brannte. Bei der Fertigung der Skulptur kam auch Entgrattechnik aus Franken zum Einsatz.

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Die Skulptur, die in Rio das Feuer trug, besteht komplett aus rostfreiem, grob geschliffenem Edelstahl und hat ein Gesamtgewicht von 980 kg. Auf einem knapp 5 m hohen Standfuß ist das kinetische Element, wie eine Art Windrad mit einem Durchmesser von 3,2 m, befestigt.
Die Skulptur, die in Rio das Feuer trug, besteht komplett aus rostfreiem, grob geschliffenem Edelstahl und hat ein Gesamtgewicht von 980 kg. Auf einem knapp 5 m hohen Standfuß ist das kinetische Element, wie eine Art Windrad mit einem Durchmesser von 3,2 m, befestigt.
(Bild: In Cloud Light)

Die Skulptur des Künstlers Anthony Howe, die während der olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro das olympische Feuer trug, wurde von Hüttinger Interactive Exhibitions in Schwaig mithilfe einer Maschine von Jakob Löwer Inh. V. Schumann gefertigt.

Die Skulptur besteht komplett aus rostfreiem, grob geschliffenem Edelstahl und hat ein Gesamtgewicht von 980 kg. Auf einem knapp 5 m hohen Standfuß ist das kinetische Element, wie eine Art Windrad mit einem Durchmesser von 3,2 m, befestigt. Vor diesem kinetischen Element ist die Schale angebracht, in der das olympische Feuer brannte. Das Windrad ist eine Konstruktion aus insgesamt 28 identischen Rotationselementen, die je drei Ausleger mit Spiegelelementen, sowie drei Ausleger mit jeweils drei unterschiedlich großen Kugelelementen mit verschiedenen Durchmessern haben. Diese Armaturen sind miteinander verschweißt und drehen sich kreisförmig um eine Ringachse mit einem Durchmesser von 1,6 m.

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Rotationsförmiger Schliff für eine schöne Oberfläche

Sämtliche Flachelemente wurden auf einer Entgrat- und Schleifmaschine Disc Master 4 TD von Löwer mit einem rotationsförmigen Oberflächenschliff versehen, gleichmäßig entgratet und die Kanten bestmöglich verrundet. Das Ergebnis konnte während der Liveübertragungen der olympischen Sommerspiele, insbesondere auch den Paralympics im Fernsehen bewundert werden.

Anthony Howe, der die Skulptur entworfen hat und für die Fertigung die Firma Hüttinger Interactive Exhibitions aus Schwaig bei Nürnberg beauftragte, bemerkte folgendes: „Hüttinger is a fantastic fabricator, they really make well engineered German products (…) and that´s why I came to them“. Bereits seit mehreren Jahren arbeiten der Künstler und Hüttinger Interactive Exhibitions zusammen und realisierten gemeinsam Projekte wie beispielsweise in Kasachstan, China, Dubai oder auch für Nike in Chicago.

Neben der Skulptur für das olympische Feuer wurden zeitgleich zwei weitere Skulpturen des Künstlers in den Werkstätten bei Hüttinger Interactive Exhibitions produziert. Dabei spielte auch hier wieder der rotierende Oberflächenschliff der Löwer Disc Master 4TD, mit seinen Entgrat- und Kantenverrundungsergebnissen, eine wichtige Rolle. Die Maschine konnte hier Design (diffuses Schliffbild) und Funktion (sauber und gleichmäßig entgratete und verrundete Schnittkanten) in Einklang bringen.

Wasserstrahlteile, Laserteile und Frästeile werden bearbeitet

Nicht nur Howe, sondern auch andere Kunden schätzen das durch die Rotation und Oszillation entstehende spezielle Oberflächendesign. Mit dem Disc Master 4TD schloss Hüttinger Interactive Exhibitions die Kette in der Eigenfertigung. Bearbeitet werden Wasserstrahlteile, Laserteile und wenn es sich anbietet auch Frästeile, sowie diverse Materialien. Die eigene Blechfertigung ist im Unternehmen stetig am wachsen. Für eine Arbeitsbreite von 1500 mm hat man sich entschieden, um hier eine möglichst hohe Flexibilität hinsichtlich der Teilebreite für die Zukunft zu haben.

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