Umformtechnik Förderkreis Umformtechnik zu Gast beim Kupferspezialisten Wieland

Redakteur: Stefanie Michel

Zum diesjährigen Treffen des Förderkreises Umformtechnik e.V. trafen sich die Teilnehmer bei der Wieland-Werke AG in Vöhringen. Gastgeberin Dr. Andrea Möck vom Geschäftsbereich Walzprodukte nutzte die Gelegenheit, ihren Gästen den Kupferspezialisten Wieland vorzustellen und sie durch das Walzwerk zu führen.

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Die anwesenden Vorstandsmitglieder des Förderkreis Umformtechnik: Prof. Dr. Mathias Liewald, Werner Erlenmaier (hinten), Dr. Stephan Huber, Rainer Hank und Prof. Dr. Ringhand (v.l.) und Gastgeberin Dr. Andrea Möck (vorne)
Die anwesenden Vorstandsmitglieder des Förderkreis Umformtechnik: Prof. Dr. Mathias Liewald, Werner Erlenmaier (hinten), Dr. Stephan Huber, Rainer Hank und Prof. Dr. Ringhand (v.l.) und Gastgeberin Dr. Andrea Möck (vorne)
(Bild: Michel)

Der Förderkreis Umformtechnik unterstützt vor allem die wissenschaftliche Forschung des Instituts für Umformtechnik (IFU) der Universität Stuttgart. Am Vormittag konnten deshalb zwei junge Forscher ihre aktuellen Ergebnisse vorstellen. Christian Bolay arbeitet an Schichtverbundwerkstoffen aus Blech, die besonders in der Automobilindustrie sowohl für den Leichtbau nutzbar als auch schalldämpfend sein sollen. Dazu kommt textile Maschenware für Zwischenschichten zum Einsatz.

Vorstauchen und Weichglühen vermeidet Faltenbildung bei Fließpressteilen

Thorben Schiemann untersucht hingegen hohle Fließpressteile: Werden diese gestaucht, kann es zu Faltenbildung in der Mitte des Bauteils kommen. Viele Versuche zeigten demnach, dass sich mit Vorstauchen und Weichglühen dieser Effekt vermeiden lässt.

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Wie Prof. Dr. Mathias Liewald, Geschäftsführender Vorstand, auf der anschließenden Mitgliederversammlung mitteilte, kann der Förderkreis mit den Unternehmen Aida Pressen und Rheinchemie zwei neue Mitglieder begrüßen.

Von den Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen finanzierte das IFU unter anderem im letzten Jahr eine neue Presse, Dissertationen und die Ausstattung der Institutswerkstatt. Die Anschaffung eines Stauchplastometers ist noch nicht abgeschlossen.

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