C. & E. Fein

Mit „Made in Germany“ auf Qualität setzen und wettbewerbsfähig sein

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Gleiche Qualität für alle drei Ausstattungsvarianten

Fein will sich aber auch hinsichtlich der Qualität von anderen Kompaktwinkelschleifern im gleichen Marktsegment unterscheiden. Dafür verbaut der Hersteller sowohl für die Solid-, die Power- und für die Inox-Maschinen die gleichen Bauteile, sodass alle drei Produktlinien die gleiche Qualität aufweisen. Dazu gehört ein in 90°-Schritten drehbarer Vollmetall-Getriebekopf, die Spindelarretierung, eine demontierbare und verdrehbare Schutzhaube sowie ein 4 m langes Industriekabel. Der Vollmetall-Getriebekopf soll für einen präzisen Lauf des Winkelgetriebes sorgen und die Kompaktwinkelschleifer unter harten Einsatzbedingungen robust machen.

Einem Kunden wie Metallart ist natürlich die Lebensdauer eines solchen Handgerätes sehr wichtig. „Deshalb war es für uns ein Ziel, bei der Standzeit der Kohlebürsten deutlich besser zu sein als der Wettbewerb“, macht Jürgen Zehnder, Produktmanager bei Fein, klar. Wie man die Lebensdauer der Kohlebürsten erhöhen kann? Durch den Einsatz optimierter Materialien, einer höheren Qualität des Kollektors sowie durch optimale Belüftung des Antriebssystems konnte die Kohlebürstenstandzeit signifikant verlängert werden – wie Jürgen Zehnder berichtete, sogar um bis zu 30 % im Vergleich zu Produkten gleicher Leistungsklasse,

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Die verbesserte Belüftung wirkt sich auch auf den Antrieb im Winkelschleifer positiv aus, weil sich dieser weniger erwärmt. Er kann somit mit einer hochwertigen Wicklung effizienter gestaltet werden und ist dann belastbarer sowie leistungsfähiger.

Produktlinien unterscheiden sich nur in der Ausstattung

Die Produktlinien Solid, Power und Inox unterscheiden sich nicht in ihrer Qualität, aber in ihrer Ausstattung und ihren technischen Daten. Die Basisversion Solid ist das Einstiegsmodell für Entgrat-, Schleif- und Trennarbeiten mit einer Leistung von 800 oder 1100 W. Die Power-Modelle verfügen zusätzlich über die Tachoelektronik Powertronic, mit der eine Leistungserhöhung um 400 W bei gleicher Baugröße möglich ist. Ergänzend kommt ein umfangreicheres Sicherheitspaket mit Sanftanlauf und Wiederanlaufsperre sowie Kick-Back-Stop und elektronischer Überlastschutz hinzu. Diese handlichen Varianten sind mit 1200 und 1500 W und einer Drehzahl bis 11.000 min-1 erhältlich. Zur Edelstahlbearbeitung sind allerdings andere Drehzahlbereiche nötig. Deshalb steht außerdem die Inox-Linie mit 2500 bis 7900 min-1 und elektronischer Drehzahlvorwahl zur Verfügung, die auch bei Metallart eingesetzt wird.

Metallart benötigt hochwertige Handgeräte, um seine hochwertigen Produkte zu fertigen. Eine Firmenphilosophie ist, dass die Treppen nie eine von außen sichtbare Schweißnaht haben – egal, ob sie aus Stahl oder Edelstahl gefertigt sind. So müssen Schweißnähte mit den Winkelschleifern so sauber geschliffen werden, dass nach dem Lackieren der kompletten Treppenkonstruktion keine Spuren mehr sichtbar sind.

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Über den Autor

 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt