C. & E. Fein

Mit „Made in Germany“ auf Qualität setzen und wettbewerbsfähig sein

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Produktion am Standort Deutschland unterstützen

Ob nun die Qualität „Made in Germany“ beim Kunden gut ankommt? Bei Metallart ist man sehr zufrieden, denn hier arbeitet man ausschließlich mit Fein-Geräten. „Die Qualität ist hervorragend, außerdem werden die Winkelschleifer hier produziert. Das muss man ohnehin unterstützen“, so Enrico Eggert. Hier hat jeder Mitarbeiter in der Produktion zwei Fein-Winkelschleifer; es sind also etwa 80 Stück bei Metallart in Betrieb. Pro Tag sind die Geräte etwa 2 bis 4 Stunden voll im Einsatz – das macht sich bemerkbar, denn die bisherigen hatten in diesem Betrieb eine maximale Lebensdauer von 2 Jahren.

Einen Kritikpunkt erwähnt Eggert schon: bei den bisher eingesetzten Kompaktwinkelschleifern von Fein verschleißen die Teller stärker, weil die Fixierschraube anders festgezogen wird. Auch merkt er an, dass die älteren Edelstahlschleifer zu schwer waren. Die neuen Varianten sollen dagegen die leichtesten ihrer jeweiligen Klasse sein. Nichts negatives ist schließlich bei den neuen Fein-Geräten, die Metallart bereits einsetzt, aufgefallen. Als sei das selbstverständlich, zuckt Eggert lediglich die Schultern und sagt: „Von der neuen Maschine waren die Mitarbeiter begeistert.“ Kritikpunkte hin oder her: für Eggert sei Fein ohnehin die erste Wahl, da kein anderer Hersteller an die Qualität heranreichen könne.

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Auch für Fein sind die Kompaktwinkelschleifer ein voller Erfolg. Die Produktlinie wurde bereits im September 2013 in Osteuropa eingeführt – ein Markt, in dem noch sehr viele Handgeräte für die Metallbearbeitung zum Einsatz kommen. Jürgen Zehnder: „Wir haben in den ersten 4 Monaten fast das doppelte verkauft, wie im gesamten Jahr davor“. Am Auftragseingang zeigt sich, dass sich auch in Deutschland dieser Trend abzeichnet.

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 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt