Ein Jahrhundert alt Normalienhersteller Strack Norma feiert 100.!

Redakteur: Peter Königsreuther

Strack Norma ist ein Unternehmen, das 1921 in Lüdenscheid von einem echten Tüftler gegründet wurde, wie es heißt. Auf drei Geschäftsfeldern, die da heißen Think, Tech und Strack, ist man heute aktiv.

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Strack Norma, ein bekannter europäischer Normalienanbieter, feiert 100. Geburtstag. So sieht das Unternehmen heute aus. Die Entscheider gehören bereits zur vierten Generation. Und die Zukunft plant man mit Besonnenheit.
Strack Norma, ein bekannter europäischer Normalienanbieter, feiert 100. Geburtstag. So sieht das Unternehmen heute aus. Die Entscheider gehören bereits zur vierten Generation. Und die Zukunft plant man mit Besonnenheit.
(Bild: Strack Norma)

Die Gründung fand durch Ewald Geyer, dem Urgroßvater der heutigen Inhaber, die immer noch den Namen Geyer tragen, statt. Alles begann damals mit dem Werkzeug- und Formenbau. Der Erfolg, heißt es weiter, stellte sich durch die innovativen Ansätze ein, die man damals als „Tüftelei“ bezeichnete, mit denen Geyer aber immer wieder überraschte. Nach dem Zweiten Weltkrieg dämmerte die Ära der Kunststoffe herauf. Geyer erweiterte das Produktporfolio folgerichtig mit Normalien für Spritzgießwerkzeuge.

In 1981 kam dann der Name Strack ins Spiel, weil Geyer die Strack-Gruppe übernahm, die seine Produkte vermarkten sollte. Der Name Strack Norma war schon vor 40 Jahren gut bekannt, deshalb ließ man es dabei. Die aktuellen Geschäftsfelder heißen Think, das steht für innovative Entwicklungen für den Werkzeug- und Formenbau. Tech markiert die kundenspezifischen Sonderanfertigungen, Produktmodifikationen und individuellen Lösungen. Und Strack beinhaltet ein ausgewähltes Angebot an Standardprodukten.

Weiterentwicklung der Normalien-Zukunft

Im Laufe der Jahre verwandelte sich das Unternehmen auch in einen Dienstleister. Davon zeugen viele Patente, zu denen heute so bekannte Helferlein wie Klinkenzüge, Zentrierelemente oder Schieber zählen, die jetzt allen Werkzeug- und Formenbauern ein Begriff sind. Mit seinen Ideen überzeugte das Unternehmen schließlich auch die führenden Automobilhersteller und -zulieferer. Seit 2015 leitet der Urenkel respektive die Urenkelin die Geschicke von Strack Norma: Bettina Geyer und Andreas Geyer.

Wie sieht nun der weitere Weg – vielleicht in die nächsten 100 Jahre Erfolg – aus? Die Antwort der heutigen Entscheider lautet: Kernkompetenzen ausbauen! Dabei reagiert man auf eine gewisse Abkehr von Standardprodukten, hin zu anwendungsspezifischeren Lösungen, die Zeit und Geld sparen. Ganz neu im Portfolio sind außerdem auch digitale Systeme, betonen die Urenkel des Firmengründers. Neuartige Führungselemente und das Angebot zur Lohnfertigung gehören auch dazu. Ein Innovationszentrum unterstützt die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen.

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