Qualitätssicherung

Prüfzelle kontrolliert Qualität von Endlos-Produkten komplett

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Beispielsweise werden bei dem bereits erwähnten Elektronikbauteil über 50 Maße plus die Teilevollständigkeit präzise und sicher mit einer Messgenauigkeit bis in den Bereich von 1/100 mm kontrolliert und protokolliert. An die gesamte Bildverarbeitung werden deshalb sehr hohe Anforderungen hinsichtlich der Präzision und Funktionssicherheit gestellt. Für Stepper hat es sich als großer Vorteil erwiesen, dass man bereits mit Vester Elektronik auf gute Erfahrungen effektiver Systemlösungen zurückblicken kann und auch einen Partner gefunden hat, der über ein umfangreiches Know-how und große Erfahrung im ganzen Umfeld der Stanzfertigung verfügt.

Digitale Hochgeschwindigkeitskameras erweitern Möglichkeiten der Qualitätskontrolle

„Die neue Prüfzelle, die ausschließlich mit digitalen CCD-Kameras ausgestattet ist, hat sich seit ihrer Installation vor etwa einem Jahr durch ihre zuverlässige und äußerst präzise Arbeitsweise bestens bewährt. Die darin konsequent umgesetzte digitale Fire-Wire-Kameratechnik erzielt gerade in der besonders anspruchsvollen Teileproduktion und deren Qualitätskontrolle viele Vorteile, die mit analoger Kameratechnik nicht zu realisieren wären. Deshalb bauen wir die Systemlösungen in dieser Richtung weiter aus“, ist das Fazit von Michael Steppers Erfahrungen.

Zwar erfolgen noch viele Anwendungen PC-basierter industrieller Bildverarbeitung mit analogen Kameras, aber der Trend zur Digitaltechnik ist ausgeprägt und bietet dem Anwender eine ganze Reihe von technischen und wirtschaftlichen Vorteilen sowie letztendlich höhere Investitionssicherheit. Die Schnittstelle von der analogen und digitalen Welt wandert immer mehr vom Framegrabber direkt in die Kamera.

Neben anderen standardisierten digitalen Schnittstellen für Kameras wie Ethernet, USB und CameraLink hat der Fire-Wire IEEE 1394a und der abwärts kompatible 1394b – mit doppeltem Datendurchsatz – den derzeit größten Marktanteil. Die VVC 610 ist ganz auf die Fire-Wire-Schnittstelle ausgerichtet.

Die Qualitätssicherung verlangt nach standardisierten Schnittstellen

Wenn die Bildverarbeitung durch komplexe Anforderungen und/oder mehrere Kameras den Einsatz eines PCs erforderlich machen, so wird man selbstverständlich den aktuellen Standard des Businterface PCI-Express mit seinen Vorteilen hoher Bandbreite und Verarbeitungsgeschwindigkeit verwenden. Damit kann man viele Gesichtspunkte gleichzeitig erfüllen. Schließlich wird es in der Qualitätssicherung immer wichtiger, leistungsfähige und standardisierte Schnittstellen zur Kommunikation mit dem Prozess, der Bilddatenübertragung und den Unternehmens-Netzwerken bis hin zur Fernwartung über das Internet zu gewährleisten.

Zu den Stärken der PC-gestützten Vision-Systeme zählt unter anderem auch die vereinfachte Einbindung spezieller Protokolle zum Datenaustausch mit der SPS sowie Anlagen- und Prozesssteuerungen. Außerdem ist mit überschaubar geringem Aufwand das kontinuierliche Archivieren von Bildern, Auswerteergebnissen und Statistiken gewährleistet.

Qualitätsmanager wollen komfortable Entwicklungsumgebung für die Bildverarbeitung

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Benutzeroberfläche kunden- und anwendungsspezifisch leichter zu gestalten ist und deshalb auch die Verwaltung unterschiedlicher Benutzerebenen ermöglicht. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Sicherheit für den Anwender. Komfortable Entwicklungsumgebungen ermöglichen Benutzeroberflächen, mit denen die Bildverarbeitungs-Programmierung der Applikation und Anpassungen durch einfache und schnell durchführbare Parametrierung direkt vom Maschinenpersonal erfolgen kann.

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