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Stanzen

Rotationsstanzen ermöglicht Bauprofile am laufenden Meter

Der seit einigen Jahren andauernde starke Wettbewerb am Bauelementemarkt fordert Unternehmen heraus, den Markt mit Innovationen zu bedienen. Abgrenzungen zu anderen Herstellern sind nur mit individuellen Fertigungstechniken, beispielsweise mit dem Rotationsstanzen, möglich.

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Bild 1: Das Rotationsstanzen gilt als ernstzunehmende Alternative zum Hubstanzen. Damit lassen sich beispielsweise Bauprofile herstellen. (Bild: Baust)
Bild 1: Das Rotationsstanzen gilt als ernstzunehmende Alternative zum Hubstanzen. Damit lassen sich beispielsweise Bauprofile herstellen. (Bild: Baust)

Insbesondere bei der Produktion von Bauprofilen, zum Beispiel für den Trockenbau oder die Elektro- und Sanitärinstallation, macht eine bereits in vielen Bereichen etablierte, aber erstaunlicherweise in der Metallverarbeitung noch relativ unbekannte Technologie inzwischen von sich reden, die das weit verbreitete Hubstanzverfahren in bestimmten Bereichen der Metallprofilherstellung ablösen könnte. Hubstanzen stößt bauartbedingt ab einer bestimmten Bandlaufgeschwindigkeit an seine Grenzen. Damit wird das Verfahren häufig zum Nadelöhr des gesamten Profilierungsprozesses.

Rotationsstanzen beseitigt Nadelöhr

Das Auf und Ab der Hubstanzen widerspricht dem fließenden Prozess der Profilierungsanlagen. Die Rotationsstanztechnologie basiert hingegen genau wie die Walzanlage auf einem Rollensystem. Das gleiche Grundprinzip führt dazu, dass bei Rotationsstanzen die gleichen Bandgeschwindigkeiten gefahren werden können, wie sie die Profilwalze erreicht. Das Nadelöhr Stanze ist damit eliminiert. Baust ist in Europa Vorreiter der Rotationsstanztechnik.

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Zunächst zur Randlochung von Endlospapieren im Druckbereich entwickelt, wurden schnell die Vorteile für andere fließend beziehungsweise endlos gefertigte Produkte deutlich. Heute werden Baust-Rotationsstanzen unter anderem bereits in der Kunststoffprofilfertigung und bei der Herstellung von Metallprofilen eingesetzt.

Die von der Baust Stanztechnologie entwickelten Rotationsstanzen erreichen bei der Bearbeitung unterschiedlichster Endlosmaterialien, wie Metall, Kunststoff oder Papier, Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 200 m/min. Mit hoher Geschwindigkeit können Metallprofile bis zu maximal 3 mm Materialstärke bearbeitet werden.

Beim Rotationsstanzen wird das Material weniger beansprucht

Ein weiterer positiver Effekt: Selbst bei dieser hohen Geschwindigkeit ist der Energiebedarf aufgrund der wesentlich effizienteren Technologie deutlich geringer als bei anderen Stanzverfahren. Ein Aspekt, der sich angesichts der steigenden Energiepreise in jeder Investitions- und Betriebskostenkalkulation bemerkbar macht.

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