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Blechfertigung

Auch Leidenschaft macht wirtschaftliches Denken und Handeln nicht überflüssig

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Hoch im Nordwesten Deutschlands, wo Luxusliner vom Stapel laufen, Windkraftanlagen für grünen Strom sorgen und mit der Landwirtschaft Hand in Hand gehen, ist die Heimat der Kuipers CNC Blechtechnik GmbH & Co. KG. In Meppen haben leidenschaftliche Unternehmer aus vier Generationen einen Schmiedebetrieb zu einer hochmodernen Blechfertigung entwickelt.

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Ein starkes und erfolgreiches Team: Wilhelm Kuipers (l.), geschäftsführender Gesellschafter und sein Sohn Michael Kuipers, Betriebsleiter der Kuipers CNC-Blechtechnik GmbH & Co. KG im emsländischen Meppen.
Ein starkes und erfolgreiches Team: Wilhelm Kuipers (l.), geschäftsführender Gesellschafter und sein Sohn Michael Kuipers, Betriebsleiter der Kuipers CNC-Blechtechnik GmbH & Co. KG im emsländischen Meppen.
( Bild: Kuhn )

Das Unternehmen ist fast 90 Jahre alt, die professionelle Blechfertigung aber gibt es erst seit 1994. Als Schmiede im Jahre 1924 gegründet etwickelte sich Kuipers in den 60er Jahren zu einem regional anerkannten Metallbaubetrieb, bis Ende der neunziger Jahre die Blechbearbeitung mehr und mehr in den Mittelpunkt rückte.

Blechbearbeitung rückt in den 90-er Jahren in den Mittelpunkt

Mit einer ansehnlichen Zahl von derzeit etwa 260 Mitarbeitern und einem modernen und umfangreichen Maschinenpark gehört Kuipers zu den führenden Unternehmen in der Branche. „Mit der professionellen Bearbeitung von Blech“, sagt, Wilhelm Kuipers, geschäftsführender Gesellschafter, „haben wir erst zu Beginn der 90-er Jahre angefangen, als die Firma noch Aluminiumfenster produzierte. In dieser Zeit zeichnete sich bereits ab, dass bei uns die Blechbearbeitung einen immer größer werdenden Stellenwert einnehmen würde.“

In dieser Zeit wurden auch die ersten Kontakte zum schwäbischen Blechbearbeitungsmaschinenhersteller Trumpf geknüpft. Während einer Präsentation von Trumpf bei der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland sprang der Funke auf Wilhelm Kuipers über. Es war eine Trumatic 240 die sein besonderes Interesse weckte. Trumpf begleitet das Unternehmen bis heute, was insbesondere durch den großen Maschinenpark dokumentiert wird.

Insgesamt zählen wir dort 13 Laserbearbeitungsmaschinen, mit der Trumatic 6000 L eine Kombimaschine, zwei Stanz-Nibbel-Maschinen – eine Trupunch 5000 und eine Trumatic 5000 R, 13 Biegemaschinen Trubend zwei Bendmaster (automatische Biegezellen). Die Biegetechnik wird durch fünf Safan E-Brakes sowie eine Amada Machine unterstützt.

Automatisierte Fertigung mit Stanz- und Lasermaschinen

Die Stanz- und Lasermaschinen sind in einen automatischen Ablauf eingebunden. Unterstützt wird die automatisierte Fertigung durch zwei sieben Meter hohe Stopa-Lagerregale. Davon ist eines als einreihiges Lager, das andere als Doppellager ausgebildet. „Reiht man die drei Lagerzeilen aneinander“, so Michael Kuipers, Betriebsleiter des Unternehmens, „dann ergibt sich eine Gesamtlagerlänge von rund 370 m. 1550 Palettenstellfächen ermöglichen die Einlagerung von 4500 Tonnen Material.“ Das eingelagerte Material, hauptsächlich Stahl und Aluminium, bis hin zu CrNi- und diversen NE-Metallen, wird etwa im Rhythmus von drei Wochen einmal umgeschlagen.

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