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Innovationsallianz „Green Carbody Technologies“ Die Produktion der Zukunft wird in der Referenzfabrik bereits mess- und erlebbar

| Redakteur: Stefanie Michel

Die Innovationsallianz Innocat hat in Wolfsburg die Forschungsergebnisse aus 30 Fachprojekten zur Steigerung der Ressourceneffizienz vorgestellt. Alle Ergebnisse dieser Forschungsaktivitäten fließen in das Modell einer Referenzfabrik ein, um die Umweltkennzahlen in der Automobilproduktion deutlich zu senken.

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Auf der Abschlussveranstaltung der Innovationsallianz InnoCaT (von links): Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Dr. Hubert Waltl, Prof. Dr. Johanna Wanka, sowie Prof. Dr. Martin Winterkorn.
Auf der Abschlussveranstaltung der Innovationsallianz InnoCaT (von links): Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Dr. Hubert Waltl, Prof. Dr. Johanna Wanka, sowie Prof. Dr. Martin Winterkorn.
(Bild: Matthias Leitzke, www.photodesign-wolfsburg.de)

Zur Präsentation der Ergebnisse der Innovationsallianz „Green Carbody Technologies“ (Innocat) begrüßte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, auf dem Mobile-Life-Campus in Wolfsburg. Koordiniert durch das Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) und Volkswagen, erarbeiteten die mehr als 60 Partner der Allianz in den vergangenen drei Jahren in 30 Fachprojekten Konzepte für den Automobilbau der Zukunft.

Volkswagen will Ressourceneffizienz in der Produktion um 25 % erhöhen

Die Ergebnisse der Innovationsallianz liefern wichtige Ansätze für die ressourceneffiziente Produktion von Volkswagen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, wesentliche Umweltkennzahlen in der Produktion bis zum Jahr 2018 um 25 % zu senken.

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Wie Winterkorn in seiner Eröffnungsrede erklärte, mache der Volkswagen Konzern und die deutsche Automobilindustrie Tempo in Sachen „Grüne Mobilität“, was dazu beitrage, den Industriestandort Deutschland noch wettbewerbsfähiger zu machen. „Der Erfolg der Innovationsallianz steht auch für den Erfolg der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Auch sie setzt auf Vernetzung und Kooperation. Denn Innovationen müssen im gesellschaftlichen Zusammenhang gedacht werden. Wir brauchen die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. Unseren Wohlstand können wir nur durch Forschung und Innovation sichern", sagte Bundesministerin Wanka in Wolfsburg.

Gesamtergebnis der Forschungsverbünde fließt in Modell einer Referenzfabrik

Das Gesamtergebnis der dreijährigen Forschungsaktivitäten ist das Modell einer Referenzfabrik als Resultat aus den fünf fachbezogenen Forschungsverbünden „Niedrigenergieproduktion“, „Presswerk“, „Ressourceneffizienter Werkzeugbau“, „Energieeffizienz im Karosseriebau“ sowie „Lackiererei“. Auf dieser Grundlage wurden wesentliche Kernprozesse des Automobilbaus durchleuchtet und dabei Potenziale zur Ressourceneinsparung und Effizienzsteigerung ermittelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte die Innovationsallianz mit 15 Mio. Euro.

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