Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. Hat Blech eine Zukunft? – Hybride Werkstoffkonzepte liegen stark im Trend

Redakteur: Dietmar Kuhn

Das richtige Material am richtigen Platz!Nach diesem Prinzip wird die funktionsgerechte und optimale Kombination der unterschiedlichen Eigenschaften der Werkstoffe Stahl, Aluminium und Faserverbund für einen intelligenten Mischbau eingesetzt. Die Materialauswahl erfolgt dabei ebenfalls unter Berücksichtigung aller wirtschaftlichen und energetischen Aspekte.

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Am 24. und 25. März 2015 findet im württembergischen Bad Boll das 35. EFB-Kolloquium statt. Diskutiert und präsentiert werden Lösungen rum um den Werkstoff Blech sowie als unumgängliches Muss auch hybride Werkstofflösungen.
Am 24. und 25. März 2015 findet im württembergischen Bad Boll das 35. EFB-Kolloquium statt. Diskutiert und präsentiert werden Lösungen rum um den Werkstoff Blech sowie als unumgängliches Muss auch hybride Werkstofflösungen.
(Bild: EFB)

So konnte sich im Automobilbau die Karosserie zum Ausgangspunkt für eine Umkehr der Gewichtsspirale entwickeln. Es gibt dabei mehrere Leichtbauansätze, die für den eingesetzten Werkstoffmix entscheidend sind.

Aufgrund seines Kosten-/Nutzenpotentials ist Stahl nach wie vor der klassische Karosseriewerkstoff, doch im Leichtbau werden verstärkt weiche Stahlgüten mit hoch- und höchstfesten sowie vor allem warmumgeformten Stählen kombiniert. Der Trend führt eindeutig auch hin zum Materialmix. Dieser wird Diskussionsschwerpunkt auf dem diesjährigen EFB-Kolloquium in Bad Boll sein.

Dort werden Antworten auf die Fragem gegebem: Wo liegen die Grenzen und Herausforderungen der etablierten und neuen Werkstoffe? Und wer macht den nächsten großen Schritt, um den zwingend erforderlichen Leichtbau voranzubringen?

Diesen Fragen sowie den Möglichkeiten und Lösungswegen gehen die Experten auf dem 35. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung am 24. und 25. März in Bad Boll nach.

Automobilhersteller und Zulieferer geben einen Einblick in ihre Konzepte, die sie stetig weiterentwickeln müssen. Hersteller von Blechen und FVK (faserverstärkten Kunststoffen) stellen neue Qualitäten, ihre Eigenschaften und die Verarbeitung zur Diskussion.

Sie zeigen Wege auf, wie es mit Stahl, Aluminium, Magnesium und den substituierenden Kunststoffen weitergeht? Und wie beispielsweise Tailored Blanks, Sandwich- und Organobleche sowie Gelege-Mehrschichtverbunde die klassischen metallischen Werkstoffe ergänzen?

Weitere Informationen und die Anmeldung können über folgende Kontaktdaten abgerufen oder getätigt werden: Telefon: (05 11) 9 71 75 41, Fax: (05 11) 9 71 75 19, E-Mail: h.koepp-waffender@efb.de, www.efb.de

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