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Wasserstrahlschneiden

Kosten runter bei dreidimensionalen Wasserstrahl-Schnitten

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Wasserstrahl-Schneidanlagen als Werkzeug zum Schneiden bieten sich für alle Formen und zahlreiche Materialien an. Sie reichen bis Dicken, an denen andere Trennverfahren längst scheitern. Mit einer speziellen CAD/CAM-Lösung hat die Schweinfurter Maximator Jet GmbH zusammen mit ihrem österreichischen Systempartner STM jetzt das Einsatzspektrum im Bereich des 3D-Wasserstrahlschneidens wesentlich erweitert.

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Mit einer neuartigen CAD/CAM-Lösung hat die Maximator Jet GmbH das Einsatzspektrum im 3D-Wasserstrahlschneiden wesentlich erweitert. Bild: Maximator Jet
Mit einer neuartigen CAD/CAM-Lösung hat die Maximator Jet GmbH das Einsatzspektrum im 3D-Wasserstrahlschneiden wesentlich erweitert. Bild: Maximator Jet
( Archiv: Vogel Business Media )

Dreidimensionale Schneidprozesse in der Wasserstrahltechnik haben sich nach Expertenmeinung bisher nur eingeschränkt rentiert. Vor allem bei Abrasiv-Schneidverfahren war die CAD/CAM-Anbindung bislang weniger effizient als eine Lösung per Roboter.

Neue Applikation zum Wasserstrahlschneiden per CAD/CAM-Anbindung

Das soll mit einer neuen Lösung jetzt anders sein. Der deutsche Wasserstrahlspezialist Maximator Jet GmbH aus Schweinfurt hat diese Nische für sich entdeckt und zusammen mit seinem österreichischen Systempartner STM eine Applikation entwickelt, die erstmals ein reibungsloses und zudem paralleles 2D- und 3D-Wasserstrahlschneiden mit und ohne Abrasiv möglich macht. Basis dafür ist die Leistungsfähigkeit von 3D-Robotern die sich mit der Wirtschaftlichkeit der Wasserstrahltechnik paart.

Dabei profitieren Anwender eindeutig von der Flexibilität dieser Technologie, die sowohl parallele Fertigungsprozesse als auch den fliegenden Wechsel zwischen unterschiedlichen Materialien möglilch macht. Deshalb ist diese Innovation generell für die verarbeitende Industrie interessant. Vor allem oft wechselnde sowie komplexe Schneidprozesse können so bei gleicher Qualität schneller, materialschonender und deutlich kosteneffizienter gestaltet werden.

3D-Wasserstrahlschneiden mit und ohne Abrasiv wird effizienter

Maximator Jet gestaltet dabei im 3D-Bereich sowohl Reinwasser-, als auch Abrasivschneiden sowie kombiniertes paralleles 2D- und 3D-Schneiden zu einer überaus effizienten Fertigungsmethode. Möglich macht das die perfektionierte CAD/CAM-Anbindung. Sie vereinfacht die Programmierung von Schneideprozessen wesentlich, gewährleistet durch einen Sechs-Achsroboter maximale Präzision und ermöglicht aufgrund umfassender aktiver und passiver Schutzsysteme eine multilaterale Produktion.

Damit räumt das Unternehmen alle bisherigen Vorbehalte gegen 3D-Wasserstrahlschneiden aus. Denn vor allem das aufwändige Programmieren galt als großes Handicap und hielt die Industrie bisher vom 3D-Wasserstrahlschneiden ab.

Bei abrasiven Schneidprozessen kam noch die Gefahr hinzu, dass der Wasserstrahl umliegendes Material entlang der Schnittlinie beschädigt. Diese Problematik gehört bereits der Vergangenheit an.

Neue Applikation kann 2D- und 3D-Wasserstrahlschneid-Aufträge parallel abarbeiten

Real werden mit den Kombisystemen der Maximator Jet 2D- und 3D-Aufträge störungsfrei parallel abgearbeitet. Auch wenn ein Schneidprogramm angehalten wird, läuft das andere ohne Unterbrechung weiter. Auf diese Weise können zahllose Produktionsprozesse deutlich verschlankt und besser verzahnt werden.

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