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Stanztechnik

Rotationsstanzen erhöht die Produktivität deutlich

| Autor: Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Angesichts des allgegenwärtigen Kostendrucks in der Fertigungsindustrie ist es schwer vorstellbar, dass es Unternehmen selbst bei umfangreichen Neuinvestitionen nicht immer gelingt, die wirtschaftlich sinnvollsten Fertigungsweisen ausfindig zu machen. Obwohl Rotationsstanzen ein enorm effizientes Verfahren ist, ist es immer noch wenig bekannt.

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Beim Rotationsstanzen können Endlosmaterialien schneller, leiser, genauer und sogar mit geringeren Investitionen bearbeitet werden.
Beim Rotationsstanzen können Endlosmaterialien schneller, leiser, genauer und sogar mit geringeren Investitionen bearbeitet werden.
(Bild: Baust)

Das Problem dabei, so Christoph Baust, Geschäftsführer der Firma Baust Stanztechnologie, sei die ständig steigende Flut an Informationen und Informationsquellen. So kann sein Unternehmen einerseits auf eine Kundenliste schauen, die sich liest wie das „Who is who“ der Metall, Kunststoff und Papier verarbeitenden Industrie. Gleichzeitig muss er aber immer wieder feststellen, dass auch die attraktivste Technik ihre Grenzen durch fehlenden Bekanntheitsgrad findet.

Rotationsstanzen arbeitet bis zu 5-mal schneller

„Wir sind heute mit unserer Rotationsstanztechnologie in der Lage, bis zu 5-mal schneller, leiser, genauer und sogar mit geringeren Investitionen Endlosmaterialien wie Metall, Kunststoff und Papier zu stanzen, zu prägen, zu schneiden und zu scheren“, erläutert Baust. „Trotzdem werden selbst in unserer Nähe bei idealen Anwendungsbedingungen noch Systeme installiert, die angefangen von höheren Investitionskosten bis hin zu deutlich teurerem Betrieb viele Nachteile auf sich vereinen.“

Dabei kann das Unternehmen, das dieses Jahr bereits sein 50-jähriges Bestehen feiern wird, über mangelnde Auslastung wirklich nicht klagen. Ein erheblicher Teil der Anlagen und Anlagenteile wird heute bereits ins Ausland geliefert. „Manchmal klappt der Informationsfluss über weite Strecken eben besser als in der direkten Umgebung, so Baust.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik