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Schuler fährt größten Auftrag der Firmengeschichte ein

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Schuler AG hat im Jubiläumsjahr einen der größten Aufträge in der 175-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren. Die FAW Volkswagen Automotive Co., Ltd., bestellte drei Pressenlinien und drei Servopressen zur Werkzeugerprobung und -einarbeitung für diverse vWerke in China. Der Auftrag hat ein Volumen von mehr als 150 Mio. Euro.

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Drei Pressenlinien mit der Schuler ServoDirekt-Technologie (SDT) liefert der schwäbische und weltweit agierende Schuler-Konzern an die FAW Volkswagen Automotive Co. Ltd. in China.
Drei Pressenlinien mit der Schuler ServoDirekt-Technologie (SDT) liefert der schwäbische und weltweit agierende Schuler-Konzern an die FAW Volkswagen Automotive Co. Ltd. in China.
( Bild: Schuler )

FAW Volkswagen investiert erstmals in Pressenlinien mit Servodirekt-Technologie. Auf den Servo-Pressenlinien entstehen vor allem Karosserieteile für Automobile, wie Motorhauben oder Türen. Diese sind besonders leistungsfähig. Im Vergleich zu den bislang betriebenen konventionellen mechanischen Pressenlinien ist die Produktivität der SDT um rund 20 % höher, gleichzeitig verbrauchen diese deutlich weniger Energie. „Auch im chinesischen Markt verzeichnen wir ein stark steigendes Interesse an Servo-Technologie. Der Auftrag unterstreicht unsere weltweite Vorreiterrolle in der Umformtechnik“, erklärte Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender des Schuler-Konzerns. Die Servodirekt-Antriebstechnologie sorgt dank elektronisch geregelter Motoren nicht nur für eine hohe Ausbringung, sondern auch für Flexibilität, Energie-Effizienz und geringe Stückkosten.

Schuler bietet als Technologie- und Weltmarktführer in der Umformtechnik Pressen, Automationslösungen, Werkzeuge, Prozesstechnologie und Service für die gesamte metallverarbeitende Industrie und den automobilen Leichtbau. Zu den Kunden gehören Automobilhersteller und -zulieferer sowie Unternehmen aus der Schmiede-, Hausgeräte-, Verpackungs-, Energie- und Elektroindustrie.

In der FAW-Volkswagen Automotive Co. Ltd., die von FAW, Volkswagen und Audi gemeinsam betrieben wird, sind über 9800 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der Werkserweiterung im Jahr 2004 (Car Plant 2) können hier bis zu 600.000 Fahrzeuge der VW-Modelle Jetta, Jetta A2, Bora, Golf und Passat sowie der Audi-Modelle A4 und A6 pro Jahr hergestellt werden. FAW-VW wurde 1991 offiziell gegründet. Die vollständige Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 1996 mit einem kontinuierlichen Ausbau der Produktion.

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