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Outsourcing Türkei wird als Beschaffungsmarkt immer interessanter

| Autor/ Redakteur: Peter Meisel / Volker Unruh

Die Identifizierung von Beschaffungsmärkten mit hohem Entwicklungspotenzial gehört zu den strategischen Aufgaben vieler Einkaufsabteilungen. Nur wenige Unternehmen verfügen jedoch über die nötige Kompetenz, um diese Aufgabe zielgerichtet und effizient zu lösen.

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Viele westeuropäische Automobilhersteller werden aus der Türkei beliefert. Die Produktionsanlagen, wie die des Schmiedeunternehmens Kanca, entsprechen höchsten Qualitätsanforderungen. Bild: Kanca
Viele westeuropäische Automobilhersteller werden aus der Türkei beliefert. Die Produktionsanlagen, wie die des Schmiedeunternehmens Kanca, entsprechen höchsten Qualitätsanforderungen. Bild: Kanca
( Archiv: Vogel Business Media )

Durch die fortschreitende Globalisierung befinden sich Unternehmen heute in einem weltweiten Wettbewerb um die zukunftsträchtigsten Märkte. Der Erfolg eines Unternehmens definiert sich immer mehr über seine Fähigkeit, diese rechtzeitig zu erkennen und zu entwickeln.

Richtige Lieferantenauswahl wichtig

Dies gilt für Beschaffungs- ebenso wie für Absatzmärkte: Da sich bei vielen Unternehmen die Beschaffungskosten überproportional auf den Gewinn eines Unternehmens auswirken, ist jede Entscheidung für einen neuen Lieferanten mit hohen finanziellen Chancen und Risiken verbunden. Wer auf die richtigen Lieferanten setzt, kann nicht nur Kosten sparen, sondern auch von deren Innovationsfähigkeit profitieren – wer jedoch die falsche Entscheidung trifft, gerät schnell in riskante Abhängigkeiten.

Viele Unternehmen haben das Schlagwort „Global Sourcing“ längst zum Geschäftsprinzip erhoben: Die Identifizierung und Nutzung von Beschaffungsmärkten mit hohem Entwicklungspotenzial gehört mittlerweile zu den strategischen Aufgaben vieler Einkaufsabteilungen.

Nur wenige Unternehmen können ausländischen Beschaffungsmarkt voll durchdringen

Jedoch verfügen nur wenige Unternehmen über die nötigen Strukturen und die Kompetenz, um die Potenziale ausländischer Märkte voll zu durchdringen. Das Erschließen neuer Beschaffungsmärkte endet deshalb allzu oft in ernsthaften Schwierigkeiten wie Kostenexplosionen aufgrund gravierender Qualitätsmängel oder negativer PR wegen unmenschlicher Arbeitsbedingungen bei Zulieferern.

Die Beschaffungsexperten von Easysourcing gehen deshalb einen neuen Weg: Sie unterstützen Unternehmen bei der Suche nach Lieferanten in Niedriglohnländern vor Ort durch Lieferantensuche, -qualifikation und -audits sowie Qualitätskontrollen. Durch ihre Projekterfahrung in 35 Ländern und Regionen sind sie in der Lage, verschiedene Beschaffungsregionen miteinander zu vergleichen.

Außer China sind auch andere Beschaffungsmärkte interessant

Mit der Global-Sourcing-Brille immer nur Richtung Fernost zu blicken, halten sie dabei für einen kurzsichtigen Trend: „Viele Jahre haben alle Einkäufer nur nach China geschaut, weil die Personalkosten dort lange Zeit als unschlagbar galten“, sieht Jiri Kubos, verantwortlich für Easysourcing Osteuropa, auf seine langjährige Projekterfahrung als Beschaffungsexperte zurück. Andere interessante Beschaffungsmärkte seien dabei völlig unberechtigterweise aus dem Blick geraten.

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