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Baden-Württembergs Maschinenbauer peilen 2013 Rekordumsatz an

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Lage mau, die Erwartungen gut – so lässt sich aktuell die Lage im baden-württembergischen Maschinenbau zusammenfassen. „Wir hoffen, dass der Maschinenbau im zweiten Halbjahr auf Wachstumskurs zurückkehrt. Wir erleben wieder erste positive Impulse aus China und auch aus den Euro-Partnerländern“, sagte Christoph Hahn-Woernle, Vorsitzender des VDMA Baden-Württemberg, bei der Jahrespressekonferenz des Landesverbandes in Stuttgart.

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„Wir hoffen, dass der baden-württembergische Maschinenbau im zweiten Halbjahr auf Wachstumskurs zurückkehrt“, sagt der Vorsitzende des VDMA-Landesverbands Christoph Hahn-Woernle.
„Wir hoffen, dass der baden-württembergische Maschinenbau im zweiten Halbjahr auf Wachstumskurs zurückkehrt“, sagt der Vorsitzende des VDMA-Landesverbands Christoph Hahn-Woernle.
( Bild: Itasse )

Zwar hätten sich die Hoffnungen auf ein Wiederanspringen der Konjunktur im ersten Halbjahr 2013 nicht erfüllt. Laut der Konjunkturumfrage des Landesverbandes (Auswertung siehe Bildergalerie) rechnen aber 51 % der Unternehmen in den kommenden Monaten mit einem Umsatzplus, nur 28 % mit einem Rückgang.

Umsatz der Maschinenbauer im Südwesten soll 2013 nominal um knapp 2 % wachsen

Im gewichteten Durchschnitt erwarten die baden-württembergischen Maschinenbauer einen Umsatzanstieg von nominal knapp 2 %. „Auf Basis dieser Erwartungen unserer Mitgliedsfirmen würde der baden-württembergische Maschinenbau 2013 mit fast 67 Mrd. Euro wieder einen Umsatz erzielen, der leicht über dem Niveau von 2008 liegt“, erläuterte Hahn-Woernle weiter. Von überdurchschnittlichen Zuwachsraten ausgehen würden Hersteller aus der Fördertechnik, der Antriebstechnik, der Verfahrenstechnik, der allgemeinen Lufttechnik sowie von Holzbearbeitungsmaschinen.

Der Optimismus der Maschinenbauer zeigt sich auch beim Personal: „Mit 300.000 Beschäftigten haben wir den höchsten Stand seit Anfang der 90er Jahre erreicht“, berichtete Hahn-Woernle. 26 % der befragten Unternehmen wollten in den kommenden Monaten sogar Personal aufbauen, nur 13 % reduzieren.

Baden-Württembergs Maschinenbauer suchen weiter Facharbeiter und Ingenieure

58 % der Betriebe berichten derzeit über offene Stellen, wie der Vorsitzendes des VDMA-Landesverbandes weiter sagte. Von den konkret von 218 Unternehmen gemeldeten 2412 offenen Stellen entfielen jeweils 44 % auf Facharbeiter und Ingenieure. Hochgerechnet auf den gesamten baden-württembergischen Maschinenbau seien dies gut 3000 offene Stellen.

„Der beste Weg, um dem sich verstärkenden Facharbeitermangel entgegenzuwirken, ist eine qualifizierte Berufsausbildung“, betonte Hahn-Woernle weiter. Deshalb bildeten über 85 % der Mitgliedsbetriebe aus. 61 % der an der Umfrage beteiligten Unternehmen hätten 2013 genauso viele Auszubildende eingestellt wie 2012. 12 % hätten die Zahl der Auszubildenden nochmals erhöht, 13 % sie reduziert. „Da vor allem größere Unternehmen mehr Auszubildende eingestellt haben, gehen wir davon aus, dass die Zahl von rund 22.000 Auszubildenden im baden-württembergischen Maschinenbau gehalten werden kann“, sagte der Vorsitzendes des Landesverbands.

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