Weil Engineering Geniale Lösungen für die Herstellung von Latentwärmespeichern aus Edelstahl

Redakteur: Dietmar Kuhn

Eine Thermobatterie nimmt anfallende Wärmeenergie auf und speichert zeitgerecht und verlustfrei einen wesentlichen Teil als latente Wärmeenergie. Bei Bedarf kann diese in geeigneten Mengen freigesetzt und genutzt werden. Für die Herstellung solcher Wärmebatterien hat Weil Engineering jetzt für die H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG eine komplette Fertigungsanlage projektiert.

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Zukunftsweisende Energietechnik mit der Thermobatterie. Für die Speicherbehälter hat Weil Engineering eine komplexe Fertigungslinie entwickelt und an den Anwender H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG geliefert.
Zukunftsweisende Energietechnik mit der Thermobatterie. Für die Speicherbehälter hat Weil Engineering eine komplexe Fertigungslinie entwickelt und an den Anwender H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG geliefert.
(Bild: Kuhn)

Die H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG stellt im Muhr-Unternehmensverbund mit modernster Fertigungstechnik und hohen Qualitätsansprüchen seit 1963 Markenheizkörper her. Diese Produkte garantieren optimale Voraussetzungen für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg made in Germany. Seit 1994 wird im thüringischen Dingelstädt produziert.

Eckpunkt der HM-Philosophie ist die Konzentration auf die Großserie: Alle angebotenen Produkte sind ab Lager lieferbar. Der Verzicht auf teure und zeitaufwendige Auftragsfertigung ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad und garantiert, in Verbindung mit den HM-typischen schlanken Strukturen, konkurrenzfähige Preise. Der Heizkörpermarkt ist von scharfem Wettbewerb geprägt. Der langfristige Erfolg setzt daher regelmäßige Produktinnovationen voraus, um sich so immer wieder von der Konkurrenz abzusetzen.

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Thermobatterie speichert Wärmeenergie verlustfrei

Eine solche Produktinnovation ist beispielsweise die Thermobatterie, die H. M. Heizkörper in sein Programm aufgenommen hat. Mithilfe einer solchen Thermobatterie ist es möglich, anfallende Wärmeenergie aufzunehmen und den wesentlichen Teil, bis zu zwei Drittel, als latente Wärmeenergie zeitlich unbefristet sowie verlustfrei zu speichern.

Bei Bedarf kann diese in geeigneten Mengen freigesetzt und anschließend genutzt werden. Der Rest der aufgenommenen Wärmeenergie wird konventionell als sensible, fühlbare Wärme gespeichert. Diese Speicherung ist verlustbehaftet und daher zeitlich begrenzt.

Für die verlustfreie Speicherung der latenten Wärme werden zwei Effekte genutzt. Zum einen ist das der Übergang der Speichersubstanz von einer festen in eine flüssige Phase bei circa 58 °C, zum anderen die Fähigkeit der Substanz, diese flüssige Phase unter bestimmten Bedingungen auch bei nachfolgender Abkühlung als unterkühlte Schmelze beizubehalten.

Eine solche Wärmebatterie ist in erster Linie für Anwendungen interessant, bei denen Wärme in einem Temperaturbereich zwischen 30 und 90 °C, hauptsächlich jedoch bei circa 55 °C bereitgestellt werden muss. Zum Beispiel bei Heizungsanlagen und Anlagen zur Bereitstellung vom Warmwasser in Wohngebäuden.

Sie ist unter anderem interessant als Ergänzung zu Solarthermieanlagen. So ist es zum Beispiel möglich, den Bedarf eines Niedrigenergiehauses/KfW-40-Hauses sicher und ausschließlich mittels der von seinem Dach gewonnenen Solarenergie zu decken.

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