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Hightechstanzen von filigranen Blechteilen

| Autor/ Redakteur: Dietmar Kuhn /

Der Schwarzwald ist für Erzeugnisse in Hightechqualität weltbekannt. Neben Uhren oder Musikinstrumenten werden dort auch filigrane Blechteile sowie die dazugehörenden Werkzeuge hergestellt. So auch bei Hölzel Stanz- und Feinwerkstechnik in Wildberg. Mit einer Hochgeschwindigkeitsstanzpresse der Marke Yamada sticht dort ein besonderes Highlight aus der Fertigung heraus. Auf dieser Presse fertigt Hölzel jährlich viele Millionen eines einzelnen Teils.

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Hightech im Stanzwerkzeugbau: Die Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik GmbH + Co. KG in Wildberg ist dafür besonders prädestiniert. Insgesamt stecken über 80 Jahre Erfahrung des Werkzeugbaus in dem Wildberger Vorzeigebetrieb. Bild: Hölzel
Hightech im Stanzwerkzeugbau: Die Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik GmbH + Co. KG in Wildberg ist dafür besonders prädestiniert. Insgesamt stecken über 80 Jahre Erfahrung des Werkzeugbaus in dem Wildberger Vorzeigebetrieb. Bild: Hölzel
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor der Stanzmaschine stehend kann man die Hubzahlen mit dem bloßen Auge nicht erfassen. Zu schnell sind die Bewegungen, mit denen sich das Werkzeug auf- und abbewegt. Schon faszinierend, was diese Stanztechnik beherrscht. Bei der Anlage handelt es sich um eine Yamada Dobby Omega F1 mit 100 kN Presskraft. Betreiber ist die Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik im baden-württembergischen Wildberg.

Gefertigt werden hochpräzise und filigrane Stanzteile in hohen Stückzahlen

„Wir fertigen insbesondere auf modernen Schnellläuferautomaten Stanzteile für die Bereiche der Telekommunikation, den Automobilbereich, der Elektrotechnik, aber auch für die Uhrenindustrie. Es sind durchweg hochpräzise, kleine und filigrane Stanzteile, die wir in hohen Stückzahlen produzieren“, erklärt Dipl.-Ing. (BA) Boris Hölzel, der zusammen mit seiner Schwester Ulrike Hölzel das Unternehmen als Geschäftsführer leitet.

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Der schon von seinem äußeren Erscheinungsbild moderne und aufgeräumte Betrieb sorgt auch in der Fertigung für Begeisterung. Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik hat bereits seit über 80 Jahren Erfahrungen im Werkzeugbau. Gegründet wurde das Unternehmen 1931 in Chemnitz und ist seit 1960 am heutigen Stammsitz in Wildberg ansässig. Das 70-Mann-Unternehmen steht insbesondere auf den drei Säulen der Projektberatung, Neuentwicklung und Fertigung in den Bereichen des Werkzeugbaus, der Serienproduktion von Stanzteilen einschließlich Übernahme der gesamten Logistik und der Feinwerktechnik, die als Lohnfertigung sowohl hochgenaue Bauteile als auch Ersatzteile für Stanzwerkzeuge und Baugruppenfertigung sowie Komplettbearbeitung nach Zeichnung des Kunden ausführt.

Innovative Lösung für das Stanzpaketieren entwickelt

„Unser größter Schwerpunkt ist traditionell die Entwicklung und Fertigung von Präzisions-Hochleistungswerkzeugen, die auf Kundenpressen Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 4000 Hüben pro Minute erreichen“, sagt Hölzel und ergänzt: „Bei einer Dreifach-Auslegung kommt der Anwender locker auf 700.000 Stanzteile pro Stunde.“

Aber auch in anderen Fertigungsbereichen können sich die Leistungen von Hölzel sehen lassen. So hat man im Bereich Stanzpaketieren eine innovative Lösung entwickelt, durch die die Produktivität im Vergleich zu herkömmlichen Stanzpaketierwerkzeugen um 100% gesteigert werden konnte. In diesem Bereich sind Produktionsgeschwindigkeiten von 1400 Hüben pro Minute möglich.

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