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European Robotics Week

Der Roboter tritt ins Licht der Öffentlichkeit

| Redakteur: Jürgen Schreier

„Robotik und Automation sind enorm wichtig, denn sie sichern Arbeitsplätze in Europa.“ Das erklärt Bernd Liepert, Europ-Präsident, Chief Technology Officer des Roboterherstellers Kuka und CEO der Kuka Laboratories GmbH, anlässlich der vom 28. November bis 4. Dezember 2011 erstmals stattfindenden "European Robotics Week".

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DLR-Roboterhand. (Bild: DLR)
DLR-Roboterhand. (Bild: DLR)

Mehr als 125 Organisationen aus 18 europäischen Ländern führen im Laufe dieser Woche mehr als 340 Veranstaltungen und Aktionen durch. Ziel ist es, die Menschen in Europa über die wichtige Rolle der Robotik innerhalb der Gesellschaft zu informieren und die junge Generation für die Robotertechnik zu begeistern.

Ob Schulbesuch mit Vortrag über Roboter, Führungen für Schulklassen, Malwettbewerbe, Tag der offenen Tür, Ausstellungen, Roboter in Aktion im Einkaufszentrum: Es ist viel los in Europa während der European Robotics Week. Die teilnehmenden Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um sich und ihre Roboter ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Robotik macht Produktionsstandort Europa attraktiv und wettbewerbsfähig

„Unternehmen, die konsequent auf den Einsatz von Automatisierungstechnik gesetzt haben, können heute nach wie vor wettbewerbsfähig in Europa produzieren. Das gilt auch für die Zukunft“, stellt Europ-Präsident Liepert fest. „Der Einsatz von Robotik und Automation im Produktionsprozess sichert Qualität: kein Mensch ist so genau, schnell und präzise wie ein Roboter. Außerdem übernehmen Roboter unangenehme oder gefährliche Arbeiten oder sorgen für Sicherheit im Produktionsprozess und angenehme Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.“

Bald werden Roboter allgegenwärtig sein

In nicht allzu ferner Zukunft werden Roboter und Geräte mit Roboter-Funktionalität allgegenwärtig sein. Davon sind die Teilnehmer der European Robotics Week überzeugt. „Sie werden ganz selbstverständlich mit Menschen interagieren, in allen Bereichen des Lebens. Die Robotik wird zu einem Schlüsselelement werden, wenn es darum geht, die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, wie zum Beispiel die alternde Gesellschaft, die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, die Abwehr von externen und internen Sicherheitsbedrohungen und den zunehmenden Wettbewerb um Produktionsstandorte im internationalen Vergleich“, so Liepert.

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