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Process-Tuning-Tools unterstützen die Mission "Null Fehler"

| Autor/ Redakteur: Franz Saliger / Stefanie Michel

In der industriellen Produktion ist "0 ppm" nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Überlebensstrategie. Dafür müssen Produkte und Prozesse optimiert werden. Um bei der Metallbearbeitung in der Umformtechnik selbst kleinste Fehler zu erkennen, stehen nun sogenannte Process-Tuning-Tools zur Verfügnung.

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Die PC-basierte Prozessüberwachung Brankamp X7 sichert die Qualität der Teile aus Umformprozessen. Das System greift auf die Expertendatenbank zu und wählt automatisch die für die Umformung am besten geeigneten Überwachungsverfahren aus.
Die PC-basierte Prozessüberwachung Brankamp X7 sichert die Qualität der Teile aus Umformprozessen. Das System greift auf die Expertendatenbank zu und wählt automatisch die für die Umformung am besten geeigneten Überwachungsverfahren aus.
( Bild: Brankamp )

Egal ob Zulieferer oder Hersteller, in fast allen Industriezweigen gilt es, die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten. Durch das Feintuning der Fertigungsprozesse lassen sich meist immer noch große Einsparpotenziale erzielen.

Pionier für Prozessüberwachung in der Metallverarbeitung

Für solche Prozesse hat das Erkrather Unternehmen Brankamp Ende der 1970er Jahre als Pionier elektronische Process-Monitoring-Lösungen in der metallverarbeitenden Industrie eingeführt. Sie ermöglichen eine optimierte Qualität und verbesserte Nutzungsgrade. Gleichzeitig beugen sie Prozessfehlern vor oder schalten Maschinen bei Fehlfunktionen rechtzeitig ab.

Weit über 50.000 Brankamp-Anwendungen sind heute weltweit im Einsatz. Die langjährige Fertigungserfahrung macht das Unternehmen zum Engineering-Partner bei der Optimierung oder dem Design moderner Fertigungsabläufe.

Frühe Fehlererkennung sichert die Qualität und spart Kosten

Die Produktqualitätsanforderungen gehen einher mit dem Automatisierungsgrad und sind gerade im letzten Jahrzehnt extrem gestiegen. Es gilt die Forderung nach 0 ppm, denn eine Charge mit nur einem Fehlteil bedeutet für den Metallverarbeiter häufig, die gesamte Charge vor Ort beim Kunden händisch zu prüfen. Die Kosten für solche Aktionen liegen häufig im sechsstelligen Bereich pro Jahr.

Um dies zu vermeiden, setzen die Betriebe beispielsweise Systeme wie die von Brankamp ein. Je früher und sicherer Fehler erkannt werden, desto geringer sind schließlich die Folgekosten.

Neue Qualitätsanforderungen erfordern neue Process-Monitoring-Systeme

Viele der installierten und teilweise bis zu 30 Jahre alten Brankamp-Systeme sind unter anderen Voraussetzungen angeschafft worden. Zudem waren die Qualitätsanforderungen bei weitem nicht so hoch, wie sie heute sind. Außerdem sind die Pressteile und damit einhergehend die Umformwerkzeuge wesentlich komplexer geworden.

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